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       Die WMF nimmt Abschied vom ehemaligen Fraktionsmitglied

 

                                                  Dieter Matz  

Dieter war frühzeitig im Jahre 1997 dabei, als die Wählervereinigung gegründet wurde. Nicht ahnend, dass auf Anhieb ein derart großer Wahlerfolg sich abzeichnete, erklärte er sich bereit, dass die Wahlliste mit seinem Namen auf einem „sicheren“ Platz versehen wurde. Sicher im Sinne von „ich werde ohnehin nicht gewählt“. Die Kommunalwahlergebnisse überraschten nicht nur uns – auf Anhieb erhielt die WMF sieben Mandate, wurde zur stärksten Fraktion und Dieter war Stadtvertreter. Ohne zu zögern hat er das Amt angenommen und erklärte sich bereit, die Führung eines Ausschusses wahrzunehmen.

 

Und genau das zeichnete Dieter aus. Kein Winden vor der Aufgabe, keine Nörgeleien. „Ick hev mi opstellen loten, denn mock ick dat ok!“. 

Das war die Devise eines so verantwortungsvollen, worttreuen Mannes. Und er hat es gut gemacht. Dieter war aufgrund seiner Freundlichkeit, seiner Bescheidenheit, immer den Konsens suchend, eine besondere  Persönlichkeit, eine Autorität. Von allen geschätzt, immer freundlich, hilfsbereit. Sein Wirken galt immer der Sache.

 

Der damals noch in Meldorf stattfindende Karneval forderte uns auch, einen eigenen Wagen zu schmücken. Dazu eignete sich sein Sachverstand als KFZ Handwerksmeister besonders. Unter der federführenden Mitwirkung von Henning wurde ein Trecker beschafft und der Wagen professionell hergerichtet – das alles in der Werkstatt von Dieter (heute Auto Eck). Und dazu gibt es auch noch eine kleine besondere Episode.

 

Neben der beabsichtigten Schließung des Schwimmbades durch die damalige Mehrheitsfraktion der SPD war auch der amtierende Bürgermeister Thies Thiessen von „großer Beliebtheit“. Unter der künstlerischen Leitung von Sigi Frings wurde der Kopf von TT modelliert, schätzungsweise 80 – 100 cm hoch – und zum Verwechseln ähnlich. Das gute Stück wurde mit einer Mechanik auf dem Karnevalswagen installiert und ging fortwährend auf und nieder. Das Lied von Sarah Brightman und Andrea Bocelli tönte unüberhörbar dazu aus dem Ghettoblaster: „Time to say goodbey“.

 

Allerdings wollte Dieter nachfolgend auf dem Boden seiner Werkstatt nicht permanent dem BGM TT begegnen. „Wat mockt wie bloss mit den Kerl“ war die Frage von Dieter. Nach nicht bestätigten Berichten und langem Zögern soll der BGM (sein Konterfei) an der Straße stehend auf dem  Sperrmüll gelandet sein! 

 

Dieter – ein wirklicher Meldorf Freund – ein liebenswerter, verlässlicher Freund.

 

Bericht aus dem Bau- und Umweltausschuss am 16.02.2021

 

Neue Wohnungen für Meldorf, dies wäre eine treffende Kurzzusammenfassung der Sitzung vom Dienstag. Wobei noch einige Punkte hinzukamen.

 

Eigentlich sollte zunächst der geplante Hospizneubau vorgestellt werden. Dieser Tagesordnungspunkt entfiel, da die Planungen noch nicht weit genug fortgeschritten sind.

 

Es wurden mehrere geplante Bauvorhaben vorgestellt. In der Hindenburgstraße ist ein größerer Neubau geplant. Hier sollen 12 Wohnungen zwischen 40 m² bis 49 m² (alle komplett barrierefrei), sowie 8 Wohnungen mit jeweils ca. 35 m² entstehen. Wobei die 8 Wohnungen nicht als Dauervermietung gedacht sind, was sich u.a. für Studenten anbieten würde. In der Rosenstraße ist ein Neubau von 6 Eigentumswohnungen mit einer Größe von jeweils ca. 55 m² geplant. Der dritte Neubau soll in der Friedrichshöfer Straße (ehemaliger Grenzkrog) entstehen. Das Gebäude soll neben 6 Wohnungen den Raum für eine physiotherapeutische Praxis bieten. Bei allen geplanten Bauvorhaben soll es zum Abriss des maroden Altbestandes kommen.

 

Bei den drei Projekten wurde uns jeweils der erste Entwurf vorgestellt. Sie alle haben gemeinsam, dass sie im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung liegen, die im letzten Sommer unter großem Ringen, mit vielen Diskussionen neu gefasst wurde. Die legt fest, in welchem Rahmen ein Gebäude in den Altstadtgebieten neu gebaut oder im Bestand verändert werden darf. Dies gilt für jeden Bürger und damit auch für die jetzigen Investoren.

 

Die zukünftigen Bauherren und deren Architekten haben den einen oder anderen Hinweis bekommen, welche Punkte in ihren Planungen noch zu überdenken sind.

 

Als weiterer Tagesordnungspunkt erfolgte der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 57.2 „Gewerbe Kampstraße Nord“. Damit kann dort in absehbarer Zeit tatsächlich endlich gebaut werden.

Björn Schmidtke

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