AKTUELLES

Zukünftig möchten wir an dieser Stelle  kurz über die jeweilig  stattgefundenen Ausschusssitzungen berichten.

Bericht aus der Schulverbandsversammlung am 27.02.2020

 

Die Schulverbandsversammlung hat für den Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Meldorf nun den Startschuss beschlossen.

Der bisherige Beschluss, dass es einen Erweiterungsbau am Standort am Weiderbaum zu einer Investitionssumme von 14 Mio Euro geben und der Standort an der Promenade aufgebaut wird, wurde am vergangenen Donnerstag nach Vorstellung der Raumkonzepte der Schule selbst und der beauftragten Architekten noch einmal ausgiebig und sehr konstruktiv diskutiert.

Das gewünschte Raumkonzept der Schule hätte einen Neubau mit einer Fläche von etwa 8.500 m² erfordert, der derzeit für etwa 26 Mio Euro zu realisieren wäre. Diesem Vorschlag konnte der Schulverband nicht folgen und beschloss mit einigen Änderungen den Vorschlag der Architekten, der nunmehr einen Erweiterungsbau von etwa 5.000 m² vorsieht. Die Schule wurde gebeten, ihre Anmerkungen und Wünsche zur Raumplanung der Architekten an den Schulverband zu übermitteln, um diese im vorgegebenen Rahmen der beschlossenen Fläche von den Architekten noch berücksichtigen zu lassen.

Die Kostenschätzung für den jetzt beschlossenen Erweiterungsbau liegt derzeit bei etwa 17 Mio Euro.

Bis Ende März muss nun eine Entwurfsplanung erstellt werden, in der die Schule und der Schulverband das erste Mal ein Bild sehen werden, wie die neue Schule am Ende aussehen kann.

Dann könnten im Herbst bereits die ersten Abriss- und Vorbereitungsmaßnahmen beginnen. Ende 2022 muss das Gebäude komplett fertig gestellt sein, damit die eingeworbenen Fördergelder tatsächlich in Anspruch genommen werden können.

 

Kirsten Witt
Schulverbandvorsteherin

Bericht aus dem Bau-und Umweltausschuss am 18. Februar 2020

 

Es handelte sich in der Tat um eine historische Sitzung, wie der Vorsitzende im Hinblick auf die vorgesehenen abschließenden Beschlussfassungen sagte.

 

Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Hotelprojektes am Kreisel durch die Investoren und Betreiber Björn Rogalla und Julian Jasper. Nach intensiver Diskussion wurde im Anschluss der für die Umsetzung des Projektes erforderliche Entwurf des Bebauungsplans ergänzt und gebilligt. Der B-Plan Nr. 57.2 ist nun endlich im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Wenn bei der öffentlichen Auslegung keine gravierenden Einsprüche eingehen, ist der Weg für die Investoren zur Realisierung frei.

 

Weiterhin wurde für das Gebiet der Alten Post/des Feuerwehrgerätehauses, dem „Quartier am Bahnhof“, für den B-Plan Nr. 70 der Aufstellungsbeschluss gefasst. Der Planentwurf kann weiter ausgearbeitet werden.

 

Nach jahrelanger Beratung wurde endlich die novellierte Gestaltungssatzung den aktuellen Erfordernissen angepasst und einstimmig beschlossen. Wichtig hierbei ist, dass die Umsetzung der Auflagen und Vorgaben der Satzung, und hier ganz besonders hinsichtlich der Aufteilung von Fensterflächen, noch konsequenter als bisher von der Verwaltung überprüft werden. Wir sind überzeugt, dass die novellierte Satzung dem Anspruch der Gründerväter, nämlich den architektonischen Gesamteindruck der Altstadt weitestgehend zu erhalten, gerecht wird.

 

Eine Investorengruppe stellte ein Wohnprojekt mit 16 Wohneinheiten an der Bruhnstraße/Bauernschaftskrug vor und fand die wohlwollende Zustimmung des Gremiums zur Umsetzung.

 

Dem Antrag der WMF-Fraktion, die Stadt möge das sogenannte „Jebens-Gelände“ zum Zwecke der weiteren Innenstadtverdichtung erwerben, wurde bei einer Ablehnung und einer Enthaltung stattgegeben. Wir können uns auf dem Gelände von privater Bebauung über genossenschaftliche Wohnprojekte bis hin zu einem zweiten Alten- und Pflegeheim alles an Bebauung vorstellen. Die Bürgermeisterin ist beauftragt, mit der Familie Jebens Kaufverhandlungen zu führen.

 

Der Antrag der SPD, die Errichtung einer eingezäunten Freilauffläche für Hunde im Stadtpark zu schaffen, wurde um eine mögliche Gründung eines Vereins ergänzt und mehrheitlich beschlossen. Die Stadt stellt das Gelände zur Verfügung und pflegt weiterhin wie bisher diese städtische Fläche. Die Bürgermeisterin ist beauftragt, Fördergelder für die Einzäunung bei der Aktiv-Region einzuwerben.

 

Hans-Joachim Horn

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