Ziele - wofür wir stehen

Große politische Entscheidungen in Brüssel, Berlin und Kiel haben immer ihre Auswirkungen auch in der Kommune. Wir setzen uns dafür ein, dass die Auswirkungen dieser Entscheidungen sozial verträglich und wo es geht zum Wohle für die Meldorfer Bürger und Bürgerinnen umgesetzt werden.

Wir stehen für den Erhalt und für eine Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Einrichtungen dieser Stadt. Als Unterzentrum mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums unterhält die Stadt Meldorf diese Einrichtungen auch für das Umland. Eine Schließung oder eine Reduzierung des Angebotes darf es nicht geben.
Meldorf ist die heimliche Kulturhauptstadt Dithmarschens. Wir unterstützen alle Maßnahmen diesen Status zu erhalten und auszubauen. Dies gilt auch besonders für das ehrenamtliche Engagement der Meldorfer Bürger und Bürgerinnen z. B. in den Fördervereinen für die Bücherei, für das Landestheater oder für den Meldorfer Culturpreis.

Der demografische Wandel ist nicht aufzuhalten. Daher muss Meldorf attraktiver auch für Senioren gestaltet werden. Wichtig ist vor allem die Schaffung altersgerechter Wohnungen und adäquater Heimplätze. In der Schnittstelle mit dem Bereich Tourismus und Wirtschaft gibt es große Chancen, sich auf die geänderten Bedürfnisse der älteren Generation einzustellen.

Die Beteiligung der Jugendlichen an der politischen Willensbildung sehen wir in projektbezogener Arbeit. Hier können ganz konkret Wünsche, Anregungen und Forderungen eingebracht werden. Wir wollen kein Jugendparlament und keinen Jugendbürgermeister. Die freie Jugendarbeit im Jugendzentrum soll erhalten bleiben, über die Zielbestimmung und Ausgestaltung ist aber noch zu diskutieren.

Auf unsere Initiative hin wurde der Meldorfer Sozialtag ins Leben gerufen, der schon zwei mal erfolgreich stattgefunden hat; eine dritte Veranstaltung ist für 2007 geplant. Es ist weiterhin dringend erforderlich, der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, wie Behinderte und Benachteiligte in unserer Gesellschaft zurechtkommen, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben und wie die Kommunalpolitik hier unterstützen kann.

Unsere Vertreter im Tourismusverband Speicherkoog werden weiterhin Meldorfer Interessen in die gemeinsame Arbeit mit den Gemeinden Elpersbüttel und Nordermeldorf einbringen. Die touristische Weiterentwicklung im Speicherkoog ist auf einem guten Weg.

Für eine konkrete Wirtschaftsförderung hat die Stadt kein Geld. Fördern kann man jedoch mit wenigen Mitteln die Schaffung eines wirtschaftsfreundlicheren Klimas. Unsere Initiative hat zu den Meldorfer Wirtschaftsgesprächen geführt, die die Verwaltung mit den Mitgliedsbetrieben des WVV geführt hat und die in Kürze fortgesetzt werden.



 

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