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Die WMF und das Jugendzentrum

 

Um es einmal vorweg zu nehmen:

Keine Meldorfer Partei hat sich in den letzten Jahren mit Ruhm bekleckert, was die Unterstützung oder das Voranbringen des Jugendzentrums anbelangt; auch die Wählervereinigung Meldorf Freunde nicht.

 

Ein paar gut gemeinte Ideen verliefen im Sande, aber ehrlich gesagt gab es auch keinen regen Austausch zwischen der Leitung des Jugendzentrums und der Politik, bzw. der Stadt Meldorf.

Als das JuZe vor circa 5 Jahren die Villa Wisch wegen baulicher Mängel zügig verlassen musste, sollten die angemieteten Räumlichkeiten im Gemeindezentrum nur eine vorübergehende Lösung sein.

 

Unter dem zuständigen, von der SPD geleiteten, Ausschuss für Generationen und Soziales gab es keine Unterbringung in neuen Räumen. Stattdessen entwickelte sich die kurzzeitige Lösung zu einer Dauerlösung.

 

Auch was die Frequentierung der Einrichtung anbelangt, gab es sowohl bei der Leitung als auch bei den Stadtvertretern große Ratlosigkeit. Selbstverständlich gab es Phasen einer guten Auslastung, überwiegend jedoch sprach man von einem halben Dutzend (6) Besuchern pro Tag.

Um diesen unbefriedigenden Zustand zu verbessern, hat die WMF vor zwei Jahren den Antrag gestellt, dass das Jugendzentrum, zeitgleich mit der Pensionierung des Leiters, auf einer anderen Grundlage neu aufgebaut werden soll.

 

Dass die SPD plötzlich die Idee hat, das Konzept passend für die heutige Zeit zu überarbeiten (DLZ, 21.09.2017), finde ich in doppelter Hinsicht fragwürdig, bzw. werte ich als Wahlgeplänkel.

Warum kommt ausgerechnet jetzt Bewegung ins Spiel und warum möchte die SPD etwas an dem Konzept ändern, welches doch vom Kreis Dithmarschen für alle Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorgegeben wird?

Dieses Konzept hingegen mit Leben und Ideen zu füllen, ist die ureigene Aufgabe der Leitung solcher Einrichtungen und nicht die der Kommunalpolitiker.

Nur vor Ort kann man etwas über die Sorgen, Ängste, Ideen und Bedürfnisse der Jugendlichen erfahren; nur vor Ort können neue Schwerpunkte gesetzt werden.

Das bedeutet eine ständige, inhaltliche Bewegung in der Jugendarbeit.

 

Und genau das ist der Grund, warum die WMF bei der Ausschreibung u.a. darauf bestanden hat, dass die neue Leitung des Jugendzentrums in jeder Ausschusssitzung für Generationen und Soziales kurz berichtet, damit ein vertrauensvolles Miteinander entstehen kann, bzw. Ideen, Wünsche oder Vorhaben zügig unterstützt werden können.

 

Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, dass alle Meldorfer Politiker im Sinne der Meldorfer Jugendlichen handeln und den neuen Betreiber der Einrichtung unterstützen, damit sich nach Jahren der Tatenlosigkeit endlich etwas ändern wird.

 

Claudia Westphal

 

 

 

Diese Anzeige erreichte uns am Samstag überraschend auf der Meldorf-Seite von Boyens Medien!

Danke für die Glückwünsche zu unserem heutigen 20. Geburtstag!

Wurden wir bei unserer Gründung von den etablierten Parteien noch als 'Besteckpartei' verunglimpft, haben wir seit der Wahl 1998 doch einen festen Platz in der Meldorfer Kommunalpolitik!

Konstruktiv werben wir um Mehrheiten für die eignen Ideen und unterstützen gute Ideen der anderen Parteien.

„Wir sind das Salz in der Suppe" und möchten dies für Meldorf auch bleiben!

Aus diesem Grund feierten wir am Wochenende beim Kohlvergnügen schon einmal ein bisschen vor und nutzten diese Veranstaltung, um mit den Meldorfern in Kontakt zu treten.

Wir saßen in unserer Strohballen-Sitzgruppe bei einem Glas vorher eigenhändig gepresstem Apfelsaft mit vielen Meldorfer Bürgern gemütlich zusammen. Es gab interessante Gespräche! Diese Aktion hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!


 

Vielen Dank an die Apfelspender, für die Leihgabe der Apfelpresse und die vielen helfenden Hände beim Pressen und die netten Worte!

Auf die nächsten 20 Jahre....

 

 

Betriebsrundgang bei Evers Druck

 

Im Rahmen einer Gesprächsrunde der Arbeitsgruppe Wärmenetz Meldorf im Hause der Firma Evers Druck, hatte ich die Gelegenheit, an einem Betriebsrundgang teilzunehmen.

 

Bereits bei der Begrüßung der Arbeitsgruppe durch Herrn Karsten Evers, wurde deutlich, dass Ökologie und Nachhaltigkeit im Hause Evers keine leeren Floskeln sondern Bestandteil der Firmenphilosophie sind. Das Umweltmanagement der Evers Frank Gruppe mit 28 Firmen an 10 Standorten  gilt als vorbildlich. Die restlichen nicht vermeidbaren CO2 – Emissionen werden im Rahmen des Evers ReForest Projektes in Form einer Erstaufforstung von Laubmischwäldern in Schleswig-Holstein kompensiert. Dass Firma Evers dem Wärmenetzkonzept in Meldorf positiv gegenübersteht und aktiv teilnimmt, ist also kein Zufall.

 

Die weitere Vorstellung der Evers Frank Gruppe mit 1.200 Mitarbeitern, ca. 400 davon am Standort Meldorf, übernahm dann der Geschäftsführer Technik Matthias Langenohl.

 

Es würde den Rahmen sprengen, die beeindruckenden Maschinen und die Arbeitsabläufe zu beschreiben. Es ist jedenfalls ein enormer Energiebedarf für den Betrieb der Anlagen erforderlich. Alleine der Strombedarf, der zu 100% Ökostrom ist, entspricht der doppelten Menge, den die Meldorfer Bürger verbrauchen. Die überschüssige Wärme in ein lokales Meldorfer Wärmenetz abzugeben wäre daher eine Win-Win Situation.

 

Wir können uns sehr glücklich schätzen, mit Firma Evers einen Branchenführer in der Drucktechnik aber auch in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit in Meldorf zu haben.

 

Hans-Joachim Horn

 

Abschaffung der Einzelbelastung der Anlieger bei der Erhebung

von Straßenausbaubeiträgen!

 

Beim Ausbau von zu erneuernden Straßen ist die Stadt Meldorf wie alle Gemeinden per Landesgesetz dazu verpflichtet, per Straßenausbausatzung einen großen Teil der Kosten von den betroffenen Anliegern zu erheben. Das können im Einzelfall schon mal 10.000,- Euro bis 20.000,- Euro sein.

 

Die neue Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertag die Vereinbarung getroffen, diese Verpflichtung der Kommunen abzuschaffen und es den Gemeinden in eigener Verantwortung zu überlassen, wie sie Beiträge und ob sie diese überhaupt erheben will.

 

Die Stadt Meldorf hat einen defizitären Haushalt und erhält vom Land Fehlbetragszuweisungen und deshalb kann die Stadt auf diese Einnahmen nicht verzichten. Sie kann aber für eine gerechtere Verteilung der Kosten für die Erneuerung der maroden Straßen sorgen.

 

Genau deshalb stellen wir im Bauausschuss den Antrag, dass die Verwaltung uns alternative Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigt. Unsere Idee war spontan, hierfür die Grundsteuer zu erhöhen. Aber es gibt auch eine andere Möglichkeit, wie sie z.B. in Rheinland-Pfalz erfolgreich praktiziert wird. Das Schlüsselwort hierfür ist „wiederkehrende Beträge“.

 

Praktisch sieht das so aus, dass die Stadt Maßnahmen für ein Jahr plant, deren Kosten abschätzt und die anteiligen Kosten von allen Anliegern in der Gemeinde erhebt. Die Rechtmäßigkeit dieser Beitragsform wurde obergerichtlich durch alle Instanzen bestätigt. Für Anlieger, die gerade nach der bisherigen Rechtslage hohe Ausbaubeiträge gezahlt haben, gibt es Ausnahmeregelungen z.B. in der Form, dass sie so lange von neuen Beiträgen befreit werden, bis die Höhe ihrer bereits geleisteten Zahlung erreicht ist.

 

Es geht also nachweislich bei der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen auch anders, nämlich solidarischer und gerechter. Wir werben für diese gute Idee und damit für die Änderung der städtischen Straßenausbaubeitragssatzung. Da das geänderte Gesetz noch nicht vorliegt, wollen wir im Bauausschuss am 27. Juni erst einmal nur die Verwaltung beauftragen, die mögliche Änderung der Satzung vorzubereiten.

 

Hans-Joachim Horn

 

Wechsel in der Fraktionsführung der WMF

 

Ein Jahr vor der Kommunalwahl gibt Hans-Joachim Horn vereinbarungsgemäß den Fraktionsvorsitz ab.

„In 19 Jahren Fraktionsmitgliedschaft war ich mit einer Unterbrechung 10 ½ Fraktionsvorsitzender und ich denke, dass es nun an der Zeit ist, dass ein jüngeres Mitglied die WMF-Fraktion in die nächste Kommunalwahl führt. Es freut mich sehr, dass die Fraktion in der Sitzung vom 8. Mai meine Wunschkandidatin Kirsten Witt einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt hat.“

Die WMF ist damit die erste Fraktion in der Meldorfer Stadtvertretung mit einer Frau an der Spitze. 

Als Nachfolger des Gründers Dr. Henning Ibs, war der Fraktionsvorsitz anfangs keine leichte Aufgabe. Es einerseits im Sinne des Gründers „richtig“ zu machen und andererseits eigene Akzente zu setzen war die Herausforderung. Im Wechsel mit Heinz Hell in der Fraktionsführung entwickelte sich die Fraktion in den letzten fünfzehn Jahren von einem reinen „Protesthaufen“ zu einer festen Größe in der Meldorfer Kommunalpolitik, die konstruktive Arbeit leistet.

Unser erstes Wahlkampfmotto „Um Mehrheiten muss geworben werden“ setzen wir in der täglichen Praxis um. Auch wenn uns mal zu viel Nähe zur SPD und dann mal zur CDU nachgesagt wurde, ging es immer um das Finden der Mehrheit für unsere Vorhaben, was den anderen Fraktionen nicht ganz so gut gelingt. Hier eine unvollständige Auswahl umgesetzter WMF-Vorhaben:

 

Baumschutzsatzung

Nutzungskonzept Südermarkt

Liberalisierung der Gestaltungssatzung

Skaterbahn

Wirtschaftsgespräche

Erster Sozialtag

Projekt Mielepark

Erste externe Baugebieterschließung

Hauptamtlicher BGM

Siegfried-Lenz-Weg

Lifter für Behinderte im Schwimmbad

Tempo 30-Zonen

Neuer Träger Jugendzentrum

 

Kirsten Witt: „Die grundsätzliche Ausrichtung der WMF soll sich auch unter neuer Fraktionsführung nicht ändern. Sie soll auch weiterhin das Salz in der Suppe Meldorfs sein“.

Es kommen sicher spannende Zeiten mit brisanten Themen, über die offen diskutiert werden muss. Wir werden unseren konstruktiven Beitrag leisten,  denn Streit ist immer die dümmste Alternative. Die WMF wird sich auch weiterhin in erster Linie im Interesse der Menschen in Meldorf und ohne Fraktionszwang in die Kommunalpolitik einbringen.

 

Kirsten Witt und Hans-Joachim Horn                                                                                     

 

 

 

 

 

 

Guck mal, Energiewende

 

Mit dem Projekt „Energiewende“ hat die Bundesregierung ein neues Zeitalter eingeläutet. Doch was bedeutet das eigentlich für uns?

Prinzipiell merken wir nichts davon. Wenn ich in meiner Wohnung den Lichtschalter betätige, leuchtet die Lampe; mit oder ohne Energiewende.  Schaue ich aber auf meine Stromrechnung, erkenne ich die Auswirkungen der Energiewende recht schnell. Rund 47% der Stromkosten fressen die Umlagen und Netzentgelte auf. Der Rest geht zu Lasten der Stromherstellung und Steuern. Jeder muss sich zwangsläufig die Frage stellen:“ Ist mir die Energiewende dieser Preis wert?“

Ich denke mir ja. Denn, der weltweite Bedarf an Energie wird in den kommenden Jahrzehnten dramatisch ansteigen – man denke an China oder Indien, die ihren Modernisierungsprozess gerade erst begonnen haben. Parallel dazu wachsen auch die CO2-Emissionen und andere Umweltbelastungen. Deutschland hat mit dem Einläuten der Energiewende ein deutliches Zeichen gesetzt, wird die globale Energiewende alleine jedoch nicht erreichen können. Aber ohne Vorbilder gibt es auch keine Nachahmer. Gerade hier in Dithmarschen sehen wir auf fast jedem etwas größeren Dach Photovoltaikanlagen sowie Windkraftanlagen soweit das Auge reicht.

Aber, die Energiewende muss mehr sein als nur eine Stromwende. Deutschland verbraucht etwa 20% seiner Energie in Form von Strom, 50% in Form von Wärme und 30% in Form von Kraftstoffen. Was können wir also tun?

Nun, wir können z.B. Strom sparen, indem wir den Stand by-Modus an unseren elektronischen Geräten abschalten. Auch die Raumtemperatur können wir gerne um 1-2°C herunterdrehen und wir können bei der Mobilität auf Alternativen setzen.

Und genau da möchte ich hier ansetzten. Seit nunmehr 5 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Wasserstoff und bin seit zwei Jahren technischer Betriebsführer von Europas modernster Wasserstoffstation in Hamburg. https://corporate.vattenfall.de/newsroom/pressemeldungen/pressemeldungen-import/vattenfall-eroffnet-in-hamburg-wasserstoffstation-mit-europaweit-grobter-produktionskapazitat/

Seit dieser Zeit fahre ich auch einen mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug (siehe weiter unten).  Was ist denn überhaupt Wasserstoff?

Wasserstoff ist das leichteste Element mit dem Symbol H und der Ordnungszahl 1 im Periodensystem. Es ist 14,4-mal leichter als Luft, besitzt bei Raumtemperatur das höchste Diffusionsvermögen und die höchste Wärmeleitfähigkeit aller Gase. Ein Kilogramm Wasserstoff beinhaltet 3x so viel Energie wie ein Kilogramm Benzin. Bei seiner Verbrennung entsteht lediglich Wasser, kein Ruß und kein Kohlenstoffdioxid. Es verschmutzt nicht die Umwelt, beinhaltet keine Giftstoffe, ist nicht krebserregend und unendlich verfügbar. „Das Charmante an Wasserstoff ist, das man so unglaublich viel daraus machen kann“ sagt Ove Petersen von der Firma GP-Joule. Auch die Kosten sind durchaus überschaubar. Die Herstellungskosten für eine Kilowattstunde lagen im Jahr 2013 noch bei 20 Cent. Ende 2015 waren es nur noch 10 Cent. Sollte Wasserstoff noch einen höheren Marktvolumen erreichen, rechnet man mit Kosten von ca. 2 Cent je Kilowattstunde (ohne Berücksichtigung des Strompreises). Und wie funktioniert so ein Wasserstoffauto?

Nun, ganz einfach: Der im KFZ gespeicherte Wasserstoff wird unter Zuführung von Luft in einer Brennstoffzelle verstromt und versorgt eine kleine Batterie mit Strom. Diese Batterie wiederum treibt ein Elektromotor im KFZ an.  Im Prinzip handelt es sich also um ein Elektroauto – mit dem Unterschied, dass die Betankung nur etwa 3–4 Minuten dauert und die Reichweite etwa 300 km beträgt. Die neueren Fahrzeuge, z.B. der Toyoto Mirai
https://www.youtube.com/watch?v=AOYj5LETN4g

oder auch der auf der kommenden IAA vorgestellte Mercedes GLC
http://blog.mercedes-benz-passion.com/2016/06/kommt-in-serie-der-mercedes-benz-glc-f-cell-plug-in/

haben dagegen eine deutlich höhere Reichweite von ca. 500 km.

 

Betankung in der Hamburger HafenCity

Und wie sieht es mit dem Tankstellennetz aus? Im Moment noch relativ dünn, wie die Grafik zeigt:

 

                   Stand: 2017                  Soll 2018                     Soll 2023

 

Vorläufige Planung. Stand: 2016
 

Das Unternehmen H2-Mobility aus Berlin http://h2-mobility.de beabsichtigt, bis zum Jahr 2023 etwa 400 Tankstellen in Deutschland zu errichten / betreiben. Darüber hinaus gibt es noch weitere Wasserstoffpioniere, auch in Schleswig-Holstein. So will das Brunsbütteler Unternehmen wind to gas 

http://www.w2g-suedermarsch.de neben zwei Elektrolysen auch eine Tankstelle für Wasserstoff in Brunsbüttel errichten. Auch in Heide, in Husum, in Tönning, in Niebüll, in Flensburg und in Lübeck werden solche oder ähnliche Anlagen durch andere Firmen errichtet. Mit meiner B-Klasse von Mercedes (jetzt schon vier Jahre alt), die ausschließlich mit Wasserstoff betrieben wird, fahre ich problemlos von Hamburg nach Meldorf und zurück und erspare der Umwelt dadurch jedes Jahr etwa 6.500 kg CO2-Belastung. Das Fahren mit einem H2-Auto ist nicht nur umweltfreundlich, es macht auch noch ungeheuren Spaß. Wer einmal ein Auto mit Elektroantrieb gefahren ist, möchte nichts anderes mehr fahren.

In Hamburg fahren z.Zt. 8 Busse der Hamburger Hochbahn, die ausschließlich mit Wasserstoff angetrieben werden. Hinzu kommen schon reichlich PKW’s, so dass im Monat nur alleine an der Tankstelle in der Hamburger HafenCity etwa 1.500 kg Wasserstoff vertankt wird (das entspricht in etwa 10.000 Liter Benzin und erspart der Umwelt ca. 235 t CO2).

Doch Wasserstoff kann noch viel mehr. Viele Energieversorger speisen bereits Wasserstoff ins Gasnetz ein und verbessern dadurch die CO2-Bilanz erheblich. Entgegen anders lautender Meinung machen Gasnetze doch Sinn. Gerade wenn ich in die Zukunft blicke. Und das sollten wir alle etwas mehr oder weniger tun. 

Sollten Sie mich mit meinem Wasserstoffauto irgendwo in Meldorf mal antreffen, so sprechen Sie mich ruhig an. Ich gebe Ihnen da gerne weitere Informationen.

 

Thomas Krohn

 

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr dank Veronika Kühl

 

Aufgrund des spät einzusehenden Verkehrs, wenn man aus dem Wiedemannsweg auf die Österstraße einbiegen möchte, bat unser Vorstandsmitglied Veronika Kühl die Verwaltung darum, auf Höhe Brummis Imbiss einen Spiegel aufstellen zu lassen.

Diese Bitte konnte in der vergangenen Woche nach einigen Hürden und Nachfragen erfüllt werden.

Somit ist das Einbiegen auf die Bundesstraße etwas sicherer geworden.

 

Vielen Dank, Veronika, für deinen engagierten Einsatz!

 

Dieter Matz und Dr. Henning Ibs

Mitgliederversammlung

 

Im Beisein von WMF Gründer und Ehrenvorsitzenden Dr. Henning Ibs und dem Mitglied der ersten Stunde Dieter Matz, fand am 6. März 2017 die jährliche Mitgliederversammlung statt.

 

Die Vorsitzende Jeanette Kühl berichtete von den Aktivitäten des Vorstandes im abgelaufenen Jahr und von den anstehen Aufgaben. Hierzu zählen im Besonderen die Vorbereitungen der nächsten Klausurtagung am 13. Mai 2017 und die Festlegung der Strategie für den Wahlkampf der nächsten Kommunalwahl im Mai 2018.

 

Der Kassenbestand ist derzeit recht zufriedenstellend, muss aber für die Wahl noch ordentlich aufgestockt werden. Neben den bekannten Sponsoren sollen noch weitere Spender angeworben werben. Hierbei sollten wir deutlicher als bisher darauf hinweisen, dass Spenden an die WMF vom Finanzamt zu 50% als direkter Abzug von der Steuerschuld erstattet werden.

 

Bei den anstehenden Wahlen zeigten besonders die Neumitglieder Björn Schmidtke (1. Stellvertretender Vorsitzender), Jörg Rademaker (Beisitzer) und Axel Roskors (Beisitzer) ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Vorstand.

 

Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Horn berichtete über die Fraktionsarbeit und bedankte sich bei allen Fraktionsmitgliedern für die engagierte Mitarbeit in 7 Stadtvertretungssitzungen, 20 Ausschusssitzungen, 12 Fraktionssitzungen, beim Besuchsprogramm sowie in diversen Arbeitskreisen usw. Erfreulich aber nicht selbstverständlich sei, dass alle Stadtvertreter der WMF an allen Ausschusssitzungen aktiv teilnehmen.

 

Der Ehrenvorsitzende Dr. Ibs erinnerte daran, dass die WMF im September 2017 20 Jahre alt wird und dass wir deutlich machen müssen, warum die WMF immer noch ihre Existenzberechtigung hat. Eines der wichtigsten Argumente für die Gründung war neben der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Kommunalpolitik, die alles lähmende absolute Mehrheit einer Fraktion in der Stadtvertretung. Alle maßgebenden Entscheidungen wurden mit 10:9 Stimmen durchgepaukt. Damit war 1998 nach der Wahl Schluss und damit das so bleibt, bedarf es auch weiterhin einer Fraktion der WMF in der Meldorfer Stadtvertretung. Der Wahlslogan aus dem Jahre 1998 „Um Mehrheiten muss geworben werden“ ist immer noch aktuell.

 

Hans-Joachim Horn

 

Freie Wahl der Energieversorgung im neuen Bebauungsgebiet

 

In der Diskussion um die Gestaltung des neuen Bebauungsgebietes im Süden Meldorfs wollte die SPD den Bauherren  die ausschließliche Nutzung regenerativer Energien vorschreiben. Die WMF wie auch die CDU und die FDP sprachen sich in der Bauausschusssitzung dagegen aus. Selbstverständlich sind wir für die Nutzung erneuerbarer Energien, aber wir finden, jeder sollte selber entscheiden, wie er seinen zusätzlichen Energiebedarf deckt.

Ökologische Energieformen und auch eine mögliche Ökosiedlung sind und bleiben in dem neuen Gebiet ausdrücklich erwünscht und keinesfalls verboten.

 

Zu den von der SPD favorisierten regenerativen Energien gehören auch Pellets. Eine gute Sache, solange diese ausschließlich aus Holzabfällen hergestellt werden. Der Bedarf ist inzwischen jedoch so hoch, dass für die Nachfragebefriedigung ganze Wälder in Osteuropa hierfür bereits gerodet werden. Von nachhaltiger Forstwirtschaft ist dort in der Regel nicht auszugehen, so dass für die Beruhigung des grünen Gewissens Raubbau an der Natur betrieben wird. Die Tageszeitung DIE WELT titelte im März letzten Jahres "Die naive Sorglosigkeit der Holzpelletzs Heizer". Wir finden, auch diese Information sollte die SPD geben, wenn sie etwas verbindlich vorschreiben will.

 

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article153440851/Die-naive-Sorglosigkeit-der-Holzpellets-Heizer.html

 

Wir wollen es auch dem Betreiber des Meldorfer Gasnetzes überlassen, ob er in dem Gebiet sein Netz ausbaut oder nicht. Die von der SPD vorausgesagte Verteuerung der Erschließungskosten für alle Bauwilligen durch die Verlegung eines Gasnetzes  ist jedenfalls völliger Unsinn.  Anschlussgebühren zahlt nur der, der sich auch anschließen lässt.

 

Die WMF wird sich sehr dafür einsetzen, dass dieses neue Bebauungsgebiet bald erschlossen wird und dass die bereits jetzt bekannten 47 Interessenten mit der Verwirklichung ihres Traums vom Eigenheim mit so wenigen wie möglichen zusätzlichen Auflagen beginnen können.

 

Hans-Joachim Horn

 

 

 

Tempo 70 auf der „Gemüsestraße“

 

Dies ist kein Beitrag zur Satiresendung extra 3, aber als Irrsinn der Woche würde diese Behördenwillkür sicherlich Eingang in die Redaktion erhalten.

 

Die Marschstraße (Gemüsestraße) ist eine innerörtliche Kreisstraße, auf der bisher sinnvoller Weise Tempo 50 gilt. Jetzt hat die Kreisverkehrsbehörde aus unerfindlichen Gründen beschlossen, den Teilbereich von Aldra bis zur Stiftung Mensch als außerörtlich zu definieren und Tempo 70 zu erlauben. Um lokale Besonderheiten bei solchen geplanten Maßnahmen zu berücksichtigen, werden Begehungen der Kreisverkehrsbehörde gemeinsam mit dem örtlichen Ordnungsamt und der Polizei durchgeführt. Warum die Einwände der Personen vor Ort im Kreis kein Gehör gefunden haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Tatsache ist, dass der Kreis solche Entscheidung trotz sinnvoller Bedenken ganz alleine treffen kann. Die Kommunalpolitik wird hierzu jedenfalls nicht gehört und hat überhaupt keinen Einfluss auf das Ergebnis.

 

Wir haben trotzdem unsere Verwaltung und die Bürgermeisterin gebeten, schriftlich die Bedenken der Stadtvertretung darzulegen. Bisher ohne Erfolg und so wird es wohl so kommen, dass die Stadt aufgefordert wird, die bereits auf dem Bauhof gelagerten Ortseingangs- und Temposchilder aufzustellen. Es bleibt zu hoffen, dass bei einem Tempo von 70 km/h, mit dem man dann auch den Bahnübergang überqueren darf, keine Fahrradfahrer zu Schaden kommen, denn für den sinnvollen Fahrradweg neben der Straße fühlt sich der Kreis nicht zuständig.

 

Warum Behörden einfach so entscheiden dürfen, wäre einmal durch unsere Kreistagspolitiker zu hinterfragen.

 

Hans-Joachim Horn

 

 

 

 

 

Die WMF stellt am 09. November im Ausschuss für Tourismus, Wirtschaft und Kultur folgenden Antrag:

 

 

 

  • Einrichtung von Tempo 30 Zonen in allen Wohngebieten.  (Kreis- Landes- und Bundesstraßen sowie innerstädtische Durchgangsstraßen sind hiervon ausgenommen)

 

Begründung:

Bei Tempo 30 sinken die Abgase, der Lärm wird geringer und ganz wichtig ist, dass bei dieser Geschwindigkeit viele Unfälle erst gar nicht entstehen. Wer langsam fährt und bremsbereit ist, kann schnell genug reagieren und sein Fahrzeug rechtzeitig anhalten, wenn ein Kind auf die Straße läuft. Der Anhalteweg ist bei Tempo 30 nur halb so lang wie bei Tempo 50. Wie lebenswert und sicher es in einem Wohngebiet ist, hängt also im hohen Maße auch von der Fahrweise der Autofahrer ab. In Tempo 30 Zonen wird der Fahrradverkehr auf die Straße verlagert, Fahrradfahrer sind dann gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Die Polizei fordert eine Reduzierung der Geschwindigkeit in Wohngebieten unter dem Aspekt der Erhöhung der Verkehrssicherheit für weiche Verkehrsteilnehmer (Radfahrer und Fußgänger) schon seit langem und die Erfahrungen in Albersdorf zeigen, dass es kein Verkehrschaos geben wird.

 

Beschlussempfehlung:

Der Ausschuss beschließt grundsätzlich die Einrichtung von Tempo 30 Zonen in allen Wohngebieten. Kreis,- Landes- und Bundestraßen sowie innerstädtische Durchgangsstraßen sind hiervon ausgenommen. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin und dem Bauhofleiter die genaue Festlegung der Bereiche. Die erforderlichen Gelder sind im Haushalt 2017 bereitzustellen.

 

 

 

 

Liebe Meldorf-Freundinnen,

liebe Meldorf-Freunde,

 

 

rasant neigt sich 2016 dem Ende zu und wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück!

 

Der im November 2015 beschlossene Antrag auf Veränderung der Jugendarbeit nimmt Formen an. Es wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, der gemeinsam mit den Jugendlichen eruiert hat, wie das „neue“ Jugendzentrum aussehen soll. Derzeit gibt es Vorbereitungen auf die Ausschreibung zur Vergabe der Jugendarbeit an einen freien Träger.

Das ganze Jahr über begleitete uns immer wieder die Neugestaltung des Zingels, die nun bald abgeschlossen ist. Es sieht bereits nach einem richtig schönen Platz aus, auch wenn noch diverse Verschönerungen wie Bäume und ein Wasserspiel fehlen.

Die Gründung der Stadtwerke Meldorf GmbH ist inzwischen vollzogen. Nun hoffen wir, die Ausschreibung zur Übernahme des Stromnetzes zu gewinnen. Der Stromkunde könnte dann von den niedrigeren Netzentgelten profitieren.

Der von uns im Ausschuss für Tourismus, Wirtschaft und Kultur gestellte Antrag auf Einrichtung von Tempo 30-Zonen in allen Wohngebieten wurde beschlossen. Dies sollte allen Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit und den Anwohner mehr Ruhe bringen.

 

Die WMF trifft war auch in 2016 wieder aktiv. Wir trafen uns mit Mitgliedern des Vorstandes des Wohnungsunternehmens Dithmarschen im Neubau in der Klaus-Groth-Straße. Wir informierten uns bei der Freiwilligen Feuerwehr über die aktuelle Situation und deren Besetzung. Das THW lud uns in ihre Räumlichkeiten ein und am Alten Meldorfer Hafen zeigte Bernd Hinz uns seinen Neubau. Bei den Besuchen wurde uns abermals bewusst, dass Meldorf sehr viele engagierte Bürger, Ehrenämtler und Firmen hat.

 

Sehr erfreut sind wir darüber, dass sich die Anzahl unserer aktiven Fraktionsmitglieder in diesem Jahr von 10 auf 14 erhöht hat. Somit können wir die vielen Tätigkeiten in den Ausschüssen, Arbeitskreisen, Aufsichtsräten und Verbänden besser aufteilen. Ebenso haben wir noch mehr Meinungen und Ansichten, die helfen, Entscheidungen zu treffen.

 

Durch diesen Zuwachs fühlen wir uns in unserer kommunalpolitischen Arbeit bestärkt, die uns aber erst durch unsere Wähler ermöglicht wird.

 

Hierfür danken wir Ihnen herzlichst!

 

Eine geruhsame Weihnachtzeit und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen

 

 

Ihre Jeanette Kühl

         Vorsitzende

 

 

WMF – Bürgerbank

 

Nach einer gründlichen Überarbeitung steht die WMF-Bürgerbank wieder an den Brennpunkten der Stadt. Kaum war sie bei der Baustelle am Zingel aufgestellt, wurde sie schon benutzt.

Wir verstehen die WMF-Bürgerbank als eine Gelegenheit zum Ausruhen, aber auch und besonders als Anstoß, sich mit Anregungen, Wünschen und Kritiken an den Entwicklungen und geplanten Maßnahmen in der Stadt, an Ihre WMF Stadtvertreter zu wenden.

Nehmen Sie Platz und schicken Sie Ihre Mitteilung an team@wmf-meldorf.de . Wir kümmern uns umgehend darum und beantworten Ihre Fragen und teilen Ihnen mit, was wir in Ihren konkreten Fällen tun können.

 

Vorstand und Fraktion der WMF

Neues in Sachen Kampstraße

 

In den zuständigen Fachausschüssen wurde mit großer Mehrheit der Vorschlag im “Integrierten Entwicklungskonzept“, die Kampstraße zu verlegen, abgelehnt. Als langfristiges Ziel zur Verkehrsberuhigung in der Kampstraße wird ein Anschluss an die B 431 als Zu- und Abfahrt zum Nahversorgungszentrum verfolgt.

In der Berichterstattung der DLZ vom 20. Mai wurde behauptet, dass die Kampstraße aufgrund dieser Entscheidung nun „noch Jahre so bleibt wie sie ist – löchrig und mit vielen Unebenheiten“. Diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage und ist schlicht und einfach falsch, der Bauausschuss kann jederzeit eine Instandsetzung oder Erneuerung beschließen, Geld hierfür ist im Haushalt vorhanden. Dieser Beschluss wird sehr bald erfolgen.

Seit einigen Tagen liegt nun ein Planungsentwurf für den B-Plan im Bereich des bisherigen Rewe-Marktes vor, der im Bauausschuss am 20. Juni beraten wird. Dieser Plan berücksichtigt erstmalig ein mögliches Gebäude für die Amtsverwaltung an dieser Stelle. In diesem Plan wird deutlich, dass für eine von der Verwaltung vorgeschlagene Trasse einer verlegten Kampstraße gar kein Platz ist, und dass die bisher gefassten Beschlüsse völlig richtig sind.

 

Hans-Joachim Horn

Fraktionsvorsitzender

Jahreshauptversammlung

 

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der WMF standen am 7. März 2016 Vorstandwahlen an.

Im Beisein des Ehrenvorsitzenden Dr. Henning Ibs wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Für das im letzten Jahr verstorbene Vorstandsmitglied Bernhard Freese rückte das Neumitglied Veronika Kühl als Beisitzerin in den Vorstand auf, sie wurde ebenfalls einstimmig gewählt.

Die Mitglieder diskutierten im Anschluss über die bevorstehende Klausurtagung der Fraktion, auf der die weiteren Ziele bis zur Kommunalwahl 2018 abgesteckt werden sollen. Hierfür sieht sich die WMF, dann bereits im 21. Jahr ihres Bestehens, inhaltlich und

personell bestens gerüstet.

 

Der neue Vorstand von links nach rechts: Markus Pycha, Jeanette Kühl, Thomas Krohn, Veronika Kühl, Waldemar Herzberg, es fehlt Claudia Westphal

23. Februar 2016

 

„ WMF schlägt Entlastung der Kampstraße ohne Umgehungsstraße vor“

 

In der letzten Bauausschusssitzung wurde noch einmal deutlich, dass die „Städtebauliche Rahmenplanung“ in Bezug auf die zukünftige Nutzung der Kampstraße Vorrang vor dem „Verkehrsentwicklungskonzept“ hat. Dies schlägt nämlich ausschließlich eine Umgehungsstraße für den Durchgangsverkehr zur Entlastung der Kampstraße vor, und diese wahlweise zu sperren, zur Fahrradstraße umzubauen oder sie anderweitig nur noch eingeschränkt zu nutzen. Die „Städtebauliche Rahmenplanung“ hingegen verlangt eindeutig, die Kampstraße als innerörtliche Straße zu belassen und dass mögliche Neubauten (Amtsverwaltung, Bäckershop) zu ihr auszurichten und zu erschließen sind.

 

Die größte Belastung der Kampstraße wird durch den an- und abfahrenden Verkehr zum Nahversorgungszentrum und nicht vom Durchgangsverkehr verursacht. Die WMF schlägt daher vor, die wünschenswerte Entlastung der Kampstraße mit einer weiteren Zufahrt zum Nahversorgungszentrum zu erreichen. Diese kann direkt von der B 431 erfolgen und den kommenden und gehenden Verkehr der Kunden des Nahversorgungszentrums aufnehmen. Hierbei bleiben der notwendige Bedarfsparkplatz am Kreisel und die bisherigen Mitarbeiterparkplätze im vollen Umfang erhalten. Wir halten diese Lösung für wesentlich sinnvoller als die bisher vorliegende Planungsidee, die den Durchgangsverkehr über den Parkplatz leitet, Mitarbeiterparkplätze vernichtet, den Anlieferverkehr für den Supermarkt kreuzt und den Durchgangsverkehr über die bisherige Hauptzufahrt wieder auf die Kampstraße führt.

 

Auch wenn unser Vorschlag evtl. ein langfristiges Planfeststellungsverfahren erfordert und bis zu zehn Jahre, lt. Amtsdirektor, dauern kann, sehen wir es so wie der Kollege Birger Schmidt, dass diese Planung und deren Realisierung für Jahrzehnte gelten wird und nicht über das Knie gebrochen werden darf. Bis zur Realisierung unseres Vorschlages kann und muss die Kampstraße kurzfristig im Anschluss an die Sanierung des Zingels saniert werden. Die Belastung der Anlieger wird also noch einige Zeit so bleiben, aber diesen Preis für eine langfristige sinnvolle Planung sollten alle bereit sein zu zahlen.

 

Hans-Joachim Horn

  (Vorsitzender der Fraktion)

 

Barrierefreies Baden im Meldorfer Hallenbad

 

Ausstattung des Meldorfer Schwimmbades mit einem Lifter für

mobilitätseingeschränkte Menschen

 

Begründung:

In Meldorf gibt es aufgrund der Astrid-Lindrgen-Schule und der Stiftung Mensch einen höheren Anteil an Menschen mit körperlichen Einschränkungen als in anderen Ortschaften. Viele von ihnen können z.Zt. unser Hallenbad gar nicht oder aber nur unter kaum zumutbaren Umständen nutzen.

Wir halten die Anschaffung besonders im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Inklusion für dringend notwendig.

 

Beschlussempfehlung:

Anschaffung eines Lifters für mobilitätseingeschränkte Menschen

 

So lautete der Antrag der WMF im Mai  2014 im Ausschuss für Generationen und Soziales, der einstimmig angenommen wurde und nun auch in die Tat umgesetzt wurde!

 

Ideegebend für diesen Antrag war ein nettes Gespräch mit meinem Nachbarn, der Rollstuhlfahrer ist. Ich bat ihn darum, Meldorf aus seiner Sicht zu schildern, da ich mich schlecht in die Rolle eines mobilitätseingeschränkten Menschen hineindenken kann. Die Barrieren, mit denen sich Rollstuhlfahrer täglich auseinander setzen müssen, sind mir unbekannt. U.a. schilderte er mir, wie gefährlich die Überquerung der B5 an einem Samstag wäre, wenn er zu Sky möchte, da bereits ab mittags die Ampeln ausgeschaltet wären. Sogleich setzte ich mich mit unserer Bürgermeisterin in Verbindung, die dann bewirken konnte, dass die Ampeln auch samstags erst abends ausgeschaltet werden (Artikel hierzu siehe Archiv).

Auch merkte mein Nachbar an, unser Hallenbad nicht nutzen zu können, da es ihm nicht möglich sei, das Schwimmbecken aus eigener Kraft wieder verlassen zu können. Da mussste natürlich Abhilfe geschaffen werden! Schließlich sollen alle unser Schwimmbad nutzen können.

Für Anregungen solcher Art sind wir von der WMF immer dankbar! Gerne bewirken wir etwas und genau dafür engagieren wir uns in der Kommunalpolitik.

Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Jeanette Kühl

Vorsitzende

 

Meldorf bekommt ein Stadtwerk

 

Die Fraktionen von CDU, WMF und FDP haben sich für die Übernahme der Versorgungsnetze in Form eines sogenannten Pachtmodells entschieden. Hierbei erwirbt das Stadtwerk mit einem Pächter, der den Betrieb und die Versorgung sicherstellt, die Netze zu 100% und schafft hierdurch Werte. Nach zwanzig Jahren befinden sich die Netze annähernd zu 100% im Besitz des Stadtwerkes. Über die Pacht werden Netzmodernisierungen und Erweiterungen gewährleistet. Die entscheidenden Vorteile dieses Modells sind:

 

  • Ein wesentlich geringeres unternehmerisches Risiko als bei einem Kooperationsmodell.

     

  • Sichere Einnahmen (Pacht) von Anfang an.

 

  • Die Stadtvertretung entscheidet

    alleine über die grundsätzliche Ausrichtung der Geschäftspolitik

    der Stadtwerke GmbH

     

… und was ändert sich für den Meldorfer Strom- und Gaskunden?

Zuerst einmal gar nichts !

Vor allen Dingen aber werden Strom und Gas entgegen anders lautender Behauptungen hierdurch nicht teurer.

Durch die Abtrennung des Meldorfer Netzes vom großen Versorgungsnetz der Schleswig-Holstein Netz AG (Eon), erfolgt eine Neubewertung durch die Bundesnetzagentur. In der Regel bedeutet dies, dass die Netznutzungsentgelte geringer ausfallen als im Netz der Schleswig-Holstein Netz AG. Diese Netzgebühren zahlen alle Energielieferanten, die Strom und Gas durch die Netze des neuen Netzeigentümers Meldorfer Stadtwerke GmbH zum Verbraucher leiten.

Grundsätzlich muss niemand zu einem anderen Energielieferanten wechseln. Aber alle bisherigen Anbieter können aufgrund der zu erwartenden geringeren Netznutzungsentgelte ihre Energie preiswerter anbieten. Tun sie das nicht, sollte man den Anbieter wechseln.

Die Versorgungsnetze im Besitz der Stadtwerke GmbH macht die Energie für den Kunden günstiger. Gewinne des Stadtwerkes versickern nicht im städtischen Haushalt sondern können gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages in weitere nachhaltige Projekte der Energieerzeugung und Verteilung investiert werden.

… und warum erfolgt so wenig Information der Öffentlichkeit?

Dies liegt im System der Auswahl des zukünftigen Pächters begründet. So lange dieser nicht feststeht, können und dürfen wir nicht detailliert informieren.

Hans-Joachim Horn

Vorsitzender der Fraktion                                                                                          12.Januar 2016

 

Standpunkt des Fraktionsvorsitzenden auf der Sitzung der Stadtvertretung am 16. Dezember 2015 zum Tagesordnungspunkt „Gründung von Stadtwerken“:

 

Nachdem im Ältestenrat dem Kollegen Roth deutlich gemacht werden konnte, dass die öffentlichen Vorwürfe und Unterstellungen auf der Sitzung des Tourismus- Wirtschafts- und Kulturausschusses nicht angemessen waren und er dann in der Sitzung der Stadtvertretung hierzu versöhnliche Worte fand, folgt hier die entschärfte Version des Redebeitrages.

 

Die Berichterstattung des SPD-Fraktionsvorsitzenden im letzten LOTSEN erweckt in der Öffentlichkeit den Eindruck, dass nur die SPD für Meldorf das Beste und der „Block“ aus CDU, FDP und WMF, wie er ihn nennt, den Meldorfern den Strom verteuern will.

 

Die SPD stellt ein vermeintlich neues Konzept vor, was in Wahrheit nur alter Wein vom letzten Jahr in neuen Schläuchen ist. Dieses Konzept der vorherigen Festlegung des Partners, seine Beteiligung von 49%  am Netz und an den möglichen Gewinnen, wurde vor einem Jahr mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.
 

Der Bericht macht in allen Punkten das Nichtwissen der SPD-Fraktion über das Pachtmodel und über die Vorgehensweise der Partnerfindung deutlich. Ich gehe hierauf nicht näher ein und begründe nachfolgend unsere Entscheidung:

 

Es ist die richtige Entscheidung,

weil alle  Stromanbieter in Meldorf den Bürgern, aufgrund des zu erwartenden geringeren Netzentgeltes, den Strom preiswerter anbieten können.

 

Sie ist richtig,

weil entgegen dem risikoreichen Konzept der SPD beim Pachtmodell gesicherte Einnahmen von Anfang an erfolgen.

 

Sie ist richtig,

weil die Stadt ganz und gar keinen Gestaltungsspielraum verliert, denn die Einnahmen des Stadtwerkes versinken nicht im anonymen Haushaltsdefizit.

 

Sie ist richtig,

weil es eben nicht im Aufsichtsrat darauf ankommt, welche Partei den Vertreter schickt, sondern dass neben den Fraktionsvorsitzenden, die BGM und die Vorsitzenden des Wirtschafts- und des Finanzausschusses dort ihren Einfluss geltend machen.

 

Sie ist richtig,

weil Aufsichtsrat und Geschäftsführung ehrenamtlich tätig sind und keine Kosten verursachen.

 

Sie ist richtig,

weil die gewählten Vertreter für die Gestaltung der Kommunalpolitik zuständig sind und weil wir nicht mit ungelegten Eiern die Öffentlichkeit verunsichern. Verlässliche Zahlen liegen erst vor, wenn der Pächter feststeht. Wir werden daher die Öffentlichkeit  erst im Laufe des Verfahrens umfassend informieren können.

 

Sie ist richtig,

weil durch das Pachtmodel eine Wertschöpfung erfolgt. In 20 Jahren ist das Stadtwerk annähernd zu 100% Besitzer des Netzes.

 

Wir erleben heute den historischen Moment, dass die Stadtvertretung die Gründung eines Stadtwerkes beschließt und die SPD dagegen stimmt. Ein Stadtwerk, dass die SPD und namentlich der Kollege Roth immer wollten. Die SPD ist dagegen, weil das Konzept nicht das ihrige ist und das ist schade. Wir hätten nach unserer Vorstellung des Konzeptes mehr Kreativität als den alten Gegenantrag erwartet.

 

In einem Punkt ist die Berichterstattung allerdings  wahr. Es ist richtig, dass wir in den letzten sieben Jahren zum Thema Stadtwerk mehrfach unseren Standpunkt verändert haben. Hierauf sind wir in der WMF sehr stolz, denn es ist viel schwerer seine Meinung zu ändern, als sieben Jahre stur bei der eignen Überzeugung zu verharren.

 

Hans-Joachim Horn

Fraktionsvorsitzender

Presseerklärung zur Gründung eines Stadtwerkes in Meldorf

Nachdem der Antrag der SPD zur Gründung eines Stadtwerkes mit vorzeitiger Festlegung des Kooperationspartners vor gut einem Jahr mit großer Mehrheit abgelehnt wurde, hat die SPD den gemeinsamen Weg der weiteren erforderlichen Gespräche verlassen. Die Fraktionen von CDU, FDP und WMF gingen den konsequenten Weg zur Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes weiter.

Entgegen dem Kooperationsmodell der SPD, bei dem 49 % der Versorgungsnetze einem Dritten überlassen werden sollte, der dann als Dienstleister gegen Bezahlung den Betrieb geführt hätte, legen die Fraktionsvorsitzenden Claussen, Horn und de Vries ein gänzlich anderes Modell vor.

Das Pachtmodell der drei Fraktionen sieht vor, dass ein, vorbehaltlich der Genehmigung der Kommunalaufsicht, zu gründendes Stadtwerk die Versorgungsnetze zu 100 % übernimmt und sie dann zur Betriebsführung einem Dritten verpachtet. Der Fokus eines Pachtmodells liegt auf einer Reduzierung von Risiken und einer Erzielung möglichst verlässlicher Einnahmen. Der Pächter trägt das Risiko des Netzbetriebes und hat daher ein wirtschaftliches Interesse am Erfolg. Alles in allem ist das Risiko für den Steuerzahler gegenüber dem Kooperationsmodell erheblich geringer. Der regionale Pächter soll die lokale Wirtschaftskraft stärken. Der Vertrieb von Strom und Gas ist nicht vorgesehen. Weitere nachhaltige Betätigungsfelder, an denen alle Bürger indirekt über das Stadtwerk beteiligt sind, können z.B. im Bereich der Wärmeversorgung, der Erzeugung von erneuerbaren Energien und der Energiespeicherung liegen. Die Stadt ist alleiniger Gesellschaft des Stadtwerkes und entscheidet alleine über die Unternehmensziele und nachhaltige Investitionen.

Als nächster Schritt ist ein entsprechender Antrag im zuständigen Tourismus-, Wirtschafts- und Kulturausschuss mit folgenden Tagesordnungspunkten vorgesehen:

  • Beauftragung der Bürgermeisterin, die fristgerechte vorzeitige Kündigung der Wegenutzungsverträge durchzuführen

  • Empfehlung an die Stadtvertretung dem Beschluss des Fachausschusses zur Gründung einer Stadtwerke GmbH zu folgen

  • Beauftragung der Bürgermeisterin ein Fachbüro für die Durchführung der Ausschreibung zum Erwerb der Netze zu beauftragen

Das vorliegende Konzept wurde von den beteiligten Fraktionen auf einer gemeinsamen Sitzung einstimmig gebilligt. Die SPD ist eingeladen, am Erfolg dieses Konzeptes mitzuarbeiten.

 

Hans-Joachim Horn

Fraktionsvorsitzender

 

Internationales Diner in der Meldorfer Gelehrtenschule

 

 

Am Dienstag, den 25.08., fand in der Mensa der Meldorfer Gelehrtenschule ein interkulturelles Fest statt.

Im Arbeitskreis Begegnung beim Runden Tisch der Integration unter der Leitung von Monika Matthiesen entstand die Idee, ein Treffen zwischen Alteingesessenen und ortsansässigen Flüchtlingen zu initiieren. Dieses wurde von Direktor Ramm im Rahmen einer Schulveranstaltung sogar innerhalb der Sommerferien ermöglicht.

Diese Begegnung sollte kulinarisch geprägt sein. Dazu wurden landestypische Speisen mitgebracht.

 

Dithmarscher Spezialitäten waren ebenso im Angebot wie auch eine Pfanne nach jugoslawischer Art, eine Reispfanne aus Syrien oder Taboulé aus dem Iran.

Mit den nahezu 200 Gästen, die sich an den köstlichen Speisen erfreuen wollten, hatten die Initiatoren wohl nicht gerechnet. Es mussten Tische und Stühle dazugestellt werden, um möglichst allen einen Platz anbieten zu können.

 

 

 

 

Kinder und Erwachsene aus den unterschiedlichen Kulturen suchten gegenseitigen Kontakt, der dann in fröhliches Tanzen überging.

So funktioniert Willkommenskultur bei uns in Meldorf!

Der Runde Tisch der Integration

Am 07. Mai 2015 kam in der Neuen Holländerei der Runde Tisch der Integration zusammen. Unsere Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide begrüßte die zahlreich Anwesenden, die aus den unterschiedlichen Institutionen, Vereinen und Parteien erschienen waren. Danach übernahm Pastor Struve aus Heide die Moderation.

Deutlich wurde, dass die Asylanten/Flüchtlinge in den unterschiedlichsten Bereichen Unterstützung benötigen, die das Amt nicht leisten kann. Die Förderung des Spracheerlernens, Begleitung in alltäglichen Angelegenheiten und z.B. Hausaufgabenunterstützung könnte vom Ehrenamt abgedeckt werden. Vieles an Unterstützung gibt es bereits. Zahlreiche Engagierte sind bereit, Aufgaben zu übernehmen. Und um die Kapazitäten zu bündeln, trifft sich der Runde Tisch der Integration.

Beim 2. Treffen am 25.06. gab es eine Einteilung der Teilnehmer in die Gruppen Sprache/Bildung, Arbeit und Begegnung.

Frau Gisela Schulz leitete die Gruppe Sprache/Bildung. Zweck war es vor allem, einen Pool aus Freiwilligen aufzubauen, die bereit sind, die deutsche Sprache zu vermitteln, Hausaufgabenbetreuung anzubieten, evtl. als Dolmetscher zu fungieren. Bereits an diesem Abend fanden sich zwei neue Ehrenämtler, die diesem Pool hinzugefügt werden konnten.

Das Ergebnis der Gruppe Arbeit wurde von Jeanette Kühl vorgestellt. Frau Kühl erklärte sich bereit, Listen zu erstellen. Eine, die von Frau Matthiesen (Diakonisches Werk) geführt werden soll, die Asylanten/Flüchtlinge betrifft. Erfasst werden sollen u.a. Berufserfahrungen, Sprachkenntnisse und Interessen. Eine andere Liste soll von Herrn Nicosia (ehemals BMW-Autohaus) geführt werden. Hier sollen potenzielle Arbeitgeber/Praktikumsbetriebe erfasst werden. Zweck ist es, durch Zusammenführen dieser Listen die Asylanten/Flüchtlinge einer sinnvollen Aufgabe zuzuführen.

Die Gruppe Begegnung wurde von Monika Matthiesen geleitet. Als Ergebnis wurde präsentiert, dass am 25.08. ein Treffen in der Meldorfer Gelehrtenschule stattfinden soll. Geplant ist ein kulinarischer Tag mit Zugezogenen und Alteingesessenen, um sich kennenzulernen.

Ein weiterer Termin für den Runden Tisch der Integration ist für den 09.09. um 18:30 Uhr im Landwirtschaftsmuseum geplant. Eine rege Beteiligung wird erneut erwartet.

Alle, die das Bedürfnis verspüren, diejenigen zu unterstützen und schnellstmöglich bei uns zu integrieren, die hierher flüchten mussten, weil in ihrem Heimatländern Krieg herrscht oder politische Verfolgung droht, sind beim Runden Tisch herzlich Willkommen!

 

Jeanette Kühl

Vorsitzende der WMF

 

Ist nicht ein helfendes Leben ein zehnfaches?

Rainer Maria Rilke

Die WMF trauert um Bernhard Freese

Die WMF trauert um Bernhard Freese, der völlig unerwartet am 26. Mai 2015 verstarb.

Seit 1997, also seit den Anfängen der WMF, war Bernhard engagiertes Mitglied unserer Wählervereinigung.

 

Er war von Anfang an unser Ohr am Bürger und das Gehörte teilte er uns ohne Umschweife auf Fraktions- und Vorstandssitzungen mit dem deutlichen Hinweis mit, hier oder da doch mal was zu tun. Wenn ihm die Antwort zu lange dauerte oder das Ergebnis nicht befriedigend war, machte er uns Beine und drängte auf Abhilfe.

 

Bei jeder Wahl stellt sich die Frage nach den Kandidaten. Für Bernhard war es völlig klar, sich als Direktkandidat zur Wahl zu stellen.  Er hat hierdurch viele Stimmen für die WMF geholt. Auch wenn er  nicht als Stadtvertreter gewählt wurde, arbeitete er engagiert in der Fraktion und im Vorstand mit. Er war jahrelang bürgerliches Mitglied im Bau-und Umweltausschuss und hat hier als Mann vom Bau mit seinem Fachwissen die Diskussionen bereichert und die Entscheidungen maßgeblich mit beeinflusst.

Es war Bernhard, der feststellte, dass die WMF keine oder nur ganz schlechte Wahlplakate hatte und ganz dringend neue benötigte. Es war für ihn typisch, dass er dies nicht nur feststellte, sondern dass er auch die Neuanfertigung organisierte. Wir erinnern uns gerne an die Aktion im März 2008 in den Räumen seines Arbeitgebers

Wahlkampf war für ihn eine Herzenssache, kein Kampf sondern Arbeitseinsatz mit Freunden. Er war immer ganz vorne dabei, wenn es darum ging Plakate zu kleben, diese aufzustellen und sich auf den Ständen den Wählern zu präsentieren.

Die WMF wird Bernhard Freese vermissen.

 

                                     

                               Jeanette Kühl                                 Hans Joachim Horn

                                 Vorsitzende                                   Fraktionsvorsitzender

Liberalisierung der Gestaltungssatzung

 

 

Alleine vor dem Hintergrund des zu schaffenden Wohnraums in der Innenstadt wäre eine Lockerung der Gestaltungssatzung angebracht. Ganz konkret liegen der WMF zwei Fälle vor, die an den Rändern des Satzungsgebietes zu Schwierigkeiten führen und somit am Ende nachteilig für Meldorf ausgehen könnten. Es geht um Bauherren, die am südlichen Rand des Gebietes einen Neubau planen und derartig mit Auflagen konfrontiert werden, dass es zum Abbruch des Vorhabens kommen könnte. Alleine die Auflage der roten Dacheindeckung verhindert, hier Ziegel zur Energiegewinnung zu verwenden. Weitaus problematischer ist, dass auf dem Gelände des ehemaligen Jugendzentrums seit zwei Jahren praktisch Stillstand herrscht. Obwohl die Bereitschaft besteht, eine Fassade satzungskonform herzustellen, wird derzeit dem Unternehmen nicht gestattet, nachgelagert einen Gewerbebau zu erstellen, der sich betriebswirtschaftlich rechnet. (s. WMF trifft ...)

Es geht der WMF nicht darum, die Satzung im Innenstadtkern aufzuweichen, vielmehr geht es um Lockerungen und großzügige Ausnahmeregelungen im Randbereich des Satzungsgebietes.

 

Aus diesem Grund stellt die WMF folgenden Antrag an den Bau- und Umweltausschuss:

 

Liberalisierung der Gestaltungssatzung

 

Mit der Beschlussempfehlung: Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah zu einer der nächsten Ausschusssitzungen Möglichkeiten der Korrekturen und Ergänzungen der Gestaltungssatzungen aufzuzeigen.

 

Wir hoffen, mit diesem Antrag erfolgreich Bauherren ihre Vorhaben zu erleichtern!

Schlanke Tagesordnung 

 

Mitgliederzuwachs bei den Meldorf-Freunden

 

Gleich mehrere gute Gründe zum Anstoßen hatten die Mitglieder der Wählervereinigung Meldorf-Freunde (WMF) während ihrer Hauptversammlung: Die Tagesordnung war schlank und wurde schnell abgearbeitet, die Wahlen verliefen reibungslos, und es konnten neue Mitglieder begrüßt werden. WMF-Vorsitzende Jeanette Kühl blickte zurück auf ein interessantes Programm der WMF mit der Besichtigung von mehreren regionalen Betrieben. Außerdem ist die Internetseite

www.wmf-meldorf.de neu gestaltet worden. Finanziell ist der Verein gut aufgestellt und auch der Vorstand ist nach wie vor gut besetzt: Alter und neuer stellvertretender Vorsitzender ist Markus Pycha, Claudia Westphal ist neue zweite stellvertretende Vorsitzende und Bernhard Freese wurde zum Beisitzer gewählt. Der Bericht aus der Fraktion von Hans Horn zu verschiedenen Stichworten wie „Stadtwerke“ oder „Umbenennung des Gustav Frenssen Weges“ fiel bündig aus, so dass im Anschluss ausreichend Zeit zum Ideenaustausch und gemütlichen Beisammensein blieb. Der Verein freut sich, Veronika Kühl und Siem Bielfeldt als neue Mitglieder begrüßen zu können.

Grund zum Anstoßen: Die WMF-Fraktion mit ihrer Vorsitzenden Jeanette Kühl (stehend)

WMF fordert eine Veränderung der Jugendarbeit 

 

 

Die WMF hat am 6. Januar einen Antrag an den Vorsitzenden des Ausschusses für Generationen und Soziales gestellt. Mit dem Antrag soll eine Änderung der Jugendarbeit herbeigeführt werden.

 

Der Antrag gestaltete sich wie folgt:

 

Vergabe der freien Jugendarbeit in Meldorf an einer öffentlichen Träger

 

Begründung:

Die freie Jugendarbeit in Meldorf scheint bei denen nicht mehr so gut anzukommen, für die sie gemacht wird. Wir haben in der Vergangenheit diverse Konzepte zur freien Jungendarbeit diskutiert. Von „Jugendparlament“ bis „Projektbezogener Beteiligung“ war alles dabei. An Bemühungen, besonders des ehemaligen Bürgermeisters Pissowotzki und des Leiters des Jugendzentrums, Interesse bei den Jugendlichen zu wecken, hat es nicht gefehlt. Das Ergebnis aller Maßnahmen war jedoch negativ und die Nutzungsfrequenz bleibt niedrig. Das veränderte Freizeitverhalten und zusätzliche schulische Angebote können hierfür ein Grund sein, aber unserer Ansicht fehlt es ebenso an nachhaltigen neuen Ideen.

Wir sind der Überzeugung, dass sich die freie Jugendarbeit in Meldorf dringend verändern muss. Die Frage, ob die freie Jugendarbeit überhaupt in der Verantwortung der Stadt sein muss und ob der Name „Jugendzentrum“ noch zeitgemäß ist, wollen wir im zuständigen Ausschuss für Generationen und Soziales zur Diskussion stellen. Wir plädieren daher für eine Vergabe der freien Jugendarbeit an einen öffentlichen Träger. Es ist uns völlig klar, dass noch viel Detailarbeit für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich sein wird. Die nachfolgenden Punkte, deren Auflistung gerne erweitert werden kann, sind die Kernforderung der WMF-Fraktion:

 

-Die freie Jugendarbeit der Stadt Meldorf wird öffentlich ausgeschrieben.

-Die potentiellen Anbieter (BQM, AWO, Kirche oder andere Betreiber) sollen  mit dem Angebot ein Konzept über die zukünftige freie Jugendarbeit  vorlegen.
-Der mögliche Betreiber arbeitet eng mit dem Aufsichtsgremium  Generationen- und Sozialausschuss zusammen.
-Die Kostenbeteiligung der Stadt erfolgt im Rahmen der bisherigen  Bezuschussung.

 

Beschlussempfehlung:

Weitere Diskussion in den Fraktionen

 

 

Wir hoffen, so die Freizeitgestaltung für die Meldorfer Jugend verändern/verbessern zu können.

 

Statt „Gustav-Frenssen-Weg“ jetzt „Siegfried Lenz-Weg“

Gustav Frenssen hatte in der Zeit des Nationalsozialismus der Rassenhygiene das Wort geredet und ist daher völlig ungeeignet, auf einem Straßenschild geehrt zu werden. Der Gustav-Frenssen-Weg sollte deshalb umbenannt werden. Der Tourismus-, Wirtschaft- und Kulturausschuss befasste sich erstmals im März 2014 mit diesem Thema. Die nachfolgenden Beratungen in den Fraktionen führten dann in der Sitzung des Fachausschusses im Juni zur deutlichen Mehrheit für eine Umbenennung. Als Prozedere war vereinbart, dass dann auf einer Anwohnerversammlung Vorschläge eingebracht werden sollten und der Fachausschuss danach die Entscheidung trifft.

Unser Fraktionsmitglied Claudia Westphal arbeitete den Vorschlag Siegfried Lenz aus und präsentierte ihn professionell auf der Versammlung am 10. November. Der kürzlich verstorbene renommierte Schriftsteller und Hamburger Ehrenbürger Siegfried Lenz, der auch aus dem Kreis der Anwohner genannt wurde, schien uns sehr für diese Ehrung geeignet. Durch sein persönliches Verhalten und seine Arbeit verkörpert er das genaue Gegenteil dessen, womit Gustav Frenssen als Täter des Wortes aufgefallen war.

Zur Sitzung des Fachausschusses am 21. November stellten wir den förmlichen Antrag, den Gustav-Frenssen-Weg in Siegfried-Lenz-Weg umzubenennen. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der Ausschussmitglieder der WMF und der CDU angenommen. Die SPD enthielt sich der Stimme und schlug die Journalistin und Rosenexpertin Gerda Nissen vor. Sie konnte hierfür jedoch keine Mehrheit finden.

Wir haben für unseren Vorschlag um die Mehrheit geworben und wir freuen uns sehr, diese erhalten zu haben.

    

                                                                                               16. Oktober 2014

 

Verkehrskonzept

 

Es ist der gleiche vorauseilende Gehorsam der Meldorfer SPD Führung wie 1998, als es darum ging den Südermarkt neu zu gestalten, um aus einer unsinnigen Freifläche Parkplätze zu schaffen. Damals wie heute wird von der Gefährdung der städtebaulichen Entwicklung gesprochen, und man solle das zuständige Ministerium doch bitte nicht verärgern und eine einhellige Meinung haben. – Dieses Verhalten widerspricht meinem persönlichen Empfinden und den Grundsätzen der WMF.

Das Ergebnis damals war, dass u.a. der Südermarkt umgestaltet und Fördergelder nicht zurückgezahlt wurden. Die städtebauliche Entwicklung hat den damals von der SPD Führung prognostizierten Schaden natürlich nicht  genommen.

Ich bin über das Demokratieverständnis der SPD entsetzt. Es kann doch nicht sein, dass es zu einem Thema Verkehrskonzept nicht auch andere Meinungen als die der SPD geben darf. Der Ausschuss hat dem Konzept ja mehrheitlich zugestimmt und die beiden Gegenstimmen ändern doch nichts an der Umsetzung. Ich verwahre mich gegen die Feststellung, des SPD-Fraktionsvorsitzenden Roth, dass meine Gegenstimme fahrlässig und politisch gefährlich sei. Sein Verhältnis zu Abstimmungen ist seit der letzten Wahl ja hinlänglich bekannt.

 Ich persönlich habe dagegen gestimmt, weil es mit der grundsätzlichen allgemeinen Zustimmung schwer sein wird, einzelne Maßnahmen, wie z.B. den Ring als 30 km Zone, die Innenstadtberuhigung als 20 km Zone und die Verlegung der Kampstraße zu verändern. Für mich wurden mehr Fakten geschaffen, als es einigen Ausschussmitgliedern  evtl. lieb sein wird. Entgegen der Meinung der SPD Führung bin ich nicht der Ansicht, dass die Verwaltung hervorragende Arbeit geleistet hat. Es werden Schreiben von Anliegern vorenthalten und auf konkrete Fragen wird nicht oder ausweichend geantwortet. Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht für mich anders aus.

 

Hans-Joachim Horn

Vorsitzender der Fraktion

                

Sicher über die B5 dank der WMF!

 

Ab sofort wird die Ampel an der B5 Übergang Sky/ehem. Dieckmann-Keden auch samstags bis 18.00 Uhr geschaltet bleiben.

Somit soll eine sichere Überquerung von Rollstuhlfahrern, Radfahrern und Fußgängern gewährleistet werden.

 

Aufmerksam auf die bisherige unangepasste Situation wurde die Vorsitzende Jeanette Kühl durch einen Nachbarn, der als Rollstuhlfahrer kaum die Möglichkeit hatte, an einem Samstag nach 14.00 Uhr diese Straße sicher zu überqueren, um bei Sky einkaufen zu können. Daraufhin ließ die Vorsitzende über die Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide beim Kreis Dithmarschen die Möglichkeiten zur Veränderung der Ampelschaltung abfragen. Da eine Verlängerung der Schaltzeiten kostenneutral und zeitnah umsetzbar war, haben wir uns gemeinsam mit der Bürgermeisterin für diese Variante entschieden.

 

Wir freuen uns, dass in Zukunft auch samstags die Meldorfer Bürger diese Straße gefahrlos überqueren können!

WMF in Klausur

 

15 Monate nach der Wahl gingen Fraktion und Vorstand der WMF unter Leitung der Vorsitzenden Jeanette Kühl in Klausur. Mit professioneller Moderation diskutierten zehn Aktivisten der WMF am vergangenen Samstag in den Räumen des Meldorfer Seglervereins über die zukünftige Ausrichtung der Wählervereinigung. Neben den aktuellen Themen wie Verkehrskonzept, Innenstadtbelebung, Jugendzentrum und Tourismus, war der Tagesordnungspunkt „ Wie geht es weiter mit der WMF“ ein wichtiges Thema.

Vor dem Hintergrund des letzten Wahlergebnisses (nur noch fünf statt sieben Mandate) ging es   darum, das eigene Profil zu schärfen. Zurück zu den Wurzeln heißt die zukünftige Devise und der erste Wahlslogan der Wählervereinigung  „Geht nicht, gibt es nicht“ wird wieder mehr als bisher die Stadtvertreter und bürgerlichen Ausschussmitglieder bei ihrer konstruktiven Kommunalpolitik leiten. „Wir wollen deutlich machen, dass es auch zukünftig wichtig ist, gegenüber den etablierten Parteien eine starke Wählervereinigung als Alternative zu haben“, so Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Horn.

Jeanette Kühl ist neue WMF Vorsitzende

 

Die Mitglieder der WMF wählten am 6. März 2014 Jeanette Kühl einstimmig zur neuen Vorsitzenden. Wie die Stadt, die Stadtvertretung und Tura wird nun auch die WMF von einer Frau geführt. Sie tritt als fünfte/r Vorsitzende/r seit Gründung der WMF im Jahre 1997 die Nachfolge von Dr. Henning Ibs, Jens Glindemann, Heinz Hell und Waldemar Herzberg an. 

Als wichtigste Aufgabe sieht die neue Vorsitzende die Verbesserung der Einbindung der Mitglieder und weiterer Interessierter in die kommunalpolitische Arbeit. Unter ihrer Leitung soll der Vorstand wieder deutlicher als bisher das Kreativzentrum der WMF werden. Die Nöte und Sorgen der Bürger sollen besser als bisher aufgenommen und für die Stadtvertreter und bürgerlichen Ausschussmitglieder der Fraktion aufgearbeitet werden. 

Der neue, verkleinerte Vorstand setzt sich personell wie folgt zusammen: 

Vorsitzende Jeanette Kühl
1. Stellverteter Markus Pycha
2. Stellvertreter Bernhard Freese
Schriftführer Waldemar Herzberg
Kassenwart Thomas Krohn

WMF besucht Firma Schillhorn

 

Die WMF-Fraktionsmitglieder Kirsten Witt, Markus Pycha, Waldemar Herzberg, Bernd Wichelmann und Hans-Joachim Horn besuchten am 7. Februar 2014 die Firma Schillhorn Mineralöle GmbH. Die Kommunalpolitiker wurden vom Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Knuth Struve empfangen. 

Beim Rundgang über das Außengelände und durch die Büros erläuterte Dr. Struve den Wandel in der 95-jährigen Firmengeschichte vom reinen Kohlenhändler zum vielfältigen Energielieferanten. Er informierte uns über geplante Baumaßnahmen wie der Tankstellenmodernisierung, Hallenneubauten und die Bereitstellung von Parkplätzen. Das Hauptbetätigungsfeld für die 20 Mitarbeiter ist nach wie vor die Lieferung von Heizöl, aber auch Briketts, Kohle, Flaschengas und Pellets enthält die Produktpalette und verdeutlicht die Veränderung der Kundennachfrage. Neue Geschäftsbereiche wie ein Tankstellennetz und ein noch nicht genannter Brennstoff aus heimischer Produktion runden die Vielfalt ab. 

Im November letzten Jahres startete der Vertrieb von Strom und Gas. Als lokaler Anbieter und Ansprechpartner vor Ort bietet das Unternehmen für Kunden aus Meldorf und Umgebung eine echte Alternative auf dem liberalisierten Strom- und Gasmarkt. Die geplante und erhoffte Kundenanzahl für das erste Jahr wurde bereits in kürzester Zeit erreicht, so dass ein weiterer Mitarbeiter eingestellt werden könnte. 

Die in der Meldorfer Kommunalpolitik diskutierte Gründung eines Stadtwerkes mit Vertrieb von Strom und Gas sieht Dr. Struve erwartungsgemäß kritisch. Mit dem Hinweis auf die Zahlung von Gewerbesteuern und den Erhalt der 20 Arbeitsplätze sowie deren mögliche Erhöhung, machte er deutlich, dass Meldorf in der glücklichen Lage sei, ein so breit aufgestelltes Unternehmen innerhalb der Stadtgrenzen zu haben. 

Von der Kommunalpolitik wünscht er sich eine Regelung der Parkplatzsituation vor dem Ärztezentrum, Patienten und Bahnfahrer belegen die Parkplätze zu lange. Für die Planungen am Zingel hält Dr. Struve mehrere Parkplätze für Kunden der Geschäfte für erforderlich. "Bodenständig und fair", dieses Motto gilt auch noch in der vierten Generation der Meldorfer Traditionsfirma. Dies wurde uns in dem zweistündigen sehr interessanten Gespräch deutlich. Vielen Dank dafür. 

Besuch der Firma Horst Sals

Kabelabschnitt einer 380 kV-Offshore-Leitung.

Die WMF-Fraktionsmitglieder Markus Pycha, Bernhard Freese und Waldemar Herzberg besuchten am 14. Dezember 2013 das Transport- und Baggerunternehmen Horst Sals am Meldorfer Hafen. Die Kommunalpolitiker wollten sich vor Ort vom Inhaber über seinen Betrieb und seine Sorgen mit Behörden und Nachbarn informieren lassen.
Als erstes wurde ein Rundgang durch die Betriebshallen gemacht. In der alten Lagerhalle (ehemalige Kartbahn) wurde gerade ein neuer Fußboden hergestellt. Hier befinden sich die Sozialräumen und die mit Hackholzschnitzel betriebene Heizungsanlage. Eine Anlage auf dem neusten technischen Stand.
In der Riesenhalle 100 m x 30 m sind sehr viele Maschinen (Bagger, Trecker, Anhänger, ... ) untergebracht. In zwei Werkstätten werden Anbaugeräte für spezielle Arbeiten selber hergestellt. In der neuen Halle direkt am Hafenbecken befinden sich weitere Großgeräte und der Trocknungsbereich für die Holzhackschnitzel.
Bedingt durch den Winter war im Außenbereich außer vielen Containern für die Erdkabelverlegung der Offshore Anbindung nicht viel zu sehen.
Bei Kaffee bzw. Tee und weihnachtlichem Gebäck wurde im Frühstücksraum über alle Belange seines Betriebsbereiches gesprochen. Am meisten Sorgen bereiten Horst Sals die Vorurteile seiner Nachbarn. Die Anwohner gehen davon aus, er würde jetzt eine Art "KBA" installieren. Steine brechen ist im Misch- wie auch in einem Gewerbegebiet höchstens 10 Tage im Jahr erlaubt. Hierbei sind Emissionsobergrenzen zwingend einzuhalten. Horst Sals setzt große Hoffnungen in die von der Bürgermeisterin in Aussicht gestellten Gespräche zwischen Anwohnern und Gewerbetreibende. 

Verabschiedung von Bürgermeister Reinhard Pissowotzki

Symbolische Übergabe des Stadtschlüssels.

Während der Stadtvertretersitzung am 30. Oktober 2013 verabschiedeten die Bürgervorsteherin und die Fraktionen den ehrenamtlichen Bürgermeister Reinhard Pissowotzki in den politischen Ruhestand. In den Reden der Bürgervorsteherin und der Fraktionsvorsitzenden würdigte man seinen Mut und das Engagement bei der Ausübung dieses arbeitsintensiven Amtes. Nachfolgend in Auszügen der Wortbeitrag des Fraktionsvorsitzenden der WMF: 

"Lieber Reinhard!
Die WMF-Fraktion, deine Fraktion, hat sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass nach dem Experiment eines ehrenamtlichen BGM, diese verantwortungsvolle Position in Meldorf wieder hauptamtlich besetzt wird. Die Wähler haben uns diese Initiative nur bedingt gedankt und es gab die eine oder andere Irritation. Sei aber bitte versichert, dass unser Bestreben niemals persönlich motiviert war sondern immer der Sache Meldorfs diente. Wir waren und sind davon überzeugt, dass ein hauptamtlicher BGM für die Entwicklung dieser Stadt einfach besser ist. Als Meldorf 2008 amtsangehörige Gemeinde werden musste und somit einen ehrenamtlich BGM zu bekommen hatte, bist du ins kalte Wasser gesprungen. Für diesen Mut, lieber Reinhard bedanken wir uns. Wir bedanken uns für 5 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als BGM und für 5 Monate als Beauftragter gemäß § 127 GO. Wir wünschen dir einen geruhsamen politischen Ruhestand. Erhole dich gut von uns".
 

Glückwünsche an die neue Bürgermeisterin

Fraktionsvorsitzender Horn gratuliert der neuen Bürgermeisterin.

Auf der Sitzung der Stadtvertretung am 30. Oktober wurde die neue Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide von der Bürgervorsteherin vereidigt. Ihr Vorgänger überreichte ihr die Schlüssel zum Rathaus und ein neu gefertigtes Schild für die Rathausfassade mit der entscheidenden Änderung Bürgermeisterin. Die Fraktionen beglückwünschten die neue Amtsinhaberin und versicherten eine konstruktive Zusammenarbeit. Nachfolgend in Auszügen der Wortbeitrag des Fraktionsvorsitzenden der WMF: 

"Frau Bürgermeisterin, liebe Anke!
Die WMF-Fraktion setzt große Hoffnungen in die Arbeit der hauptamtlichen BGM. Alleine die Tatsache der direkten Wahl verleiht dem Amt eine hohe Autorität. Wir glauben, dass es etwas völlig anderes ist, ob ein BGM aus dem Kreis der Stadtvertreter oder von den Bürgern gewählt wird. Wir Kommunalpolitiker aber auch die Verwaltung werden sich hierauf einstellen müssen. Aber wir sind zuversichtlich, dass uns dies gemeinsam gelingen wird. Wir erwarten von der BGM neben den gesetzlich vorgegebenen Aufgaben ein hohes Maß an Initiativen für die positive Weiterentwicklung dieser Stadt. Die WMF-Fraktion wird konstruktiv mit der Bürgermeisterin zusammenarbeiten, wir wollen mit ihr im Dialog sein. Hierfür ist eine gute Kommunikation erforderlich, vielleicht sind hierfür auch neue Wege zu beschreiten. Wir sind ganz sicher, dass uns "Kieler Verhältnisse" erspart bleiben und wünschen Dir allzeit eine glückliche Hand und viel Erfolg".
 

Dr. Henning Ibs Ehrenvorsitzender der WMF

Vorsitzender Waldemar Herzberg und Ehrenvorsitzender Dr. Henning Ibs.

 

Mit Ablauf der letzten Wahlperiode hat Dr. Henning Ibs seine kommunalpolitischen Aktivitäten beendet. Fraktion und Vorstand nahmen das zur Kenntnis, haben es aber nicht akzeptiert. "Hennig, so einfach kannst du nicht gehen" lautete die Überschrift des Dankesbriefes, in dem ihm der Titel eines Ehrenvorsitzenden angetragen wurde. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25. September, dem Gründungstag der WMF, erfolgte die Ernennung und Überreichung der Urkunde durch den Vorsitzenden Waldemar Herzberg. Die ältesten Wegbegleiter des Gründers und langjährigen Vorsitzenden, Heinz Hell und Hans-Joachim Horn, hielten eine launige Laudatio auf den Spiritus rector der WMF. Er habe nach dem Motto " Wer interessieren will, muss provozieren" (Salvator Dali) neue Wege in der Kommunalpolitik beschritten und das Parteiengefüge in Meldorf neu geordnet. Er habe die WMF zur beständigen Kraft auf Augenhöhe gemacht. Der Geehrte bedankte sich für das viele Lob und wies darauf hin, dass er nur ein Teamplayer war und dass viele kreative Querdenker zum Erfolg beigetragen hätten. Er sei sehr froh, dass es gelungen sei, neue Gesichter in den Reihen der WMF zu sehen. Er wolle das weitere Geschehen jetzt als Waldorf oder auch Statler begleiten. 

Wahlnachlese: WMF bleibt gleichwertige Kraft

 

Die Kommunalwahl 2013 brachte nach drei erfolgreichen Wahlen für die WMF erstmalig einen "Dämpfer". Von einer Niederlage kann allerdings nicht die Rede sein. Die WMF-Fraktion ist mit 5 Stadtvertretern (SPD 6 / CDU 6 / FDP 2) eine gleichwertige Kraft und wird auch weiterhin konstruktive Kommunalpolitik für Meldorf machen. 

Mit der WMF können viele Dinge in Meldorf vorangebracht werden, gegen die WMF so gut wie keine. Alle Fraktionen müssen also um Mehrheiten für ihre Initiativen werben. Es ist uns gelungen, zwei junge Meldorfer als neue Stadtvertreter zu gewinnen, die uns alten Hasen "Beine machen" werden - und das ist gut so. 

Bei den interfraktionellen Verhandlungen um die Besetzung der Ausschüsse und der repräsentativen Funktionen konnten wir uns mit unseren Forderungen durchsetzen. Die WMF stellt mit Heinz Hell den 1. Stellvertreter der Bürgermeisterin, und Bernd Wichelmann wird auch in dieser Wahlperiode erfolgreich den Tourismus, Wirtschaft- und Kulturausschuss leiten, also den Ausschuss, in dem ganz entscheidend die Weichen für die zukünftige Entwicklung Meldorfs gestellt werden. 

An dieser Stelle möchte ich mich bei den ausgeschiedenen Fraktionskollegen der abgelaufenen Wahlperiode bedanken. Danke an Wiebke Lüdtke, Carmen Nagorny, Reinhard Pissowotzki, Jörg Westphal und nicht zuletzt an Dr. Henning Ibs, dem Gründer der WMF. 

Unser Wahlslogan aus dem Jahre 1998 bleibt auch weiterhin gültig: Wir können nicht alles ändern, aber wir fangen damit an! 

Hans-Joachim Horn
Vorsitzender der Fraktion 

Unsere Kandidaten bei der Kommunalwahl 2013

Wahlkreis 1: Hans-Joachim Horn und Kirsten Witt
Wahlkreis 2: Waldemar Herzberg und Markus Pycha
Wahlkreis 3: Bernhard Freese und Jeanette Kühl
Wahlkreis 4: Heinz Hell und Bernd Wichelmann
Wahlkreis 5: Dr. Henning Ibs und Thomas Krohn

Bekanntmachung

Hauptamtliche/r Bürgermeisterin / Bürgermeister 

Die Stadt Meldorf wird zum 1.Juli 2013 die Stelle des Bürgermeisters wieder hauptamtlich besetzen. Die Bewerberin oder der Bewerber wird direkt von den Bürgern für 6 Jahre gewählt. Die Wahl findet mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 statt. Es erfolgt die Ernennung zur Beamtin/ zum Beamten auf Zeit. Der derzeitige Amtsinhaber steht nicht zur Wahl. Dienstbezüge werden nach der Besoldungsgruppe A 14 der Kommunalbesoldungsverordnung Schleswig-Holstein gezahlt. 

Die Stadt Meldorf ist eine amtsangehörige Gemeinde im Amt Mitteldithmarschen, hat etwa 7500 Einwohner und liegt im Mittelpunkt des Kreises Dithmarschen in unmittelbarer Nähe zur Nordsee. Sie hat sich mittlerweile auch als Kulturhauptstadt des Kreises einen Namen gemacht. Meldorf ist Unterzentrum mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums für die umliegende Region. Meldorf ist Schulstandort für alle Schularten, Sitz des Amtsgerichtes und der Amtsverwaltung. 

Die Bürgermeisterin / der Bürgermeister bereitet im Zusammenwirken mit der Amtsverwaltung die Beschlüsse der Stadtvertretung vor und ist für die sachliche Erledigung der Aufgaben nach den Zielen und Grundsätzen der Stadtvertretung im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel verantwortlich. Außerdem ist sie oder er Dienstvorgesetzter von ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den städtischen Einrichtungen Bauhof, Hallenbad, Jugendzentrum und Bücherei. Sie oder er repräsentiert und vertritt die Stadt im Rahmen der in der Gemeindeordnung des Landes Schleswig-Holstein festgelegten Aufgaben. 

Gesucht wird eine überzeugend auftretende, kreative sowie tatkräftige Persönlichkeit, die geeignete fachliche und persönliche Erfahrungen für die zu erfüllenden Aufgaben vorweisen kann und auch Erfahrungen in der Personalführung hat. Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der kommunalen Selbstverwaltung sind wünschenswert. Ein sicherer Umgang mit IT-Verfahren wird vorausgesetzt. Die Bewerberin / der Bewerber muss in der Lage sein, Strategien zur Entwicklung der Stadt Meldorf zu erarbeiten und so die Fortentwicklung der Stadt bürgernah, leistungsorientiert und wirtschaftlich zu fördern.

Die Bewerberin / der Bewerber sollte ihren/seinen Wohnsitz in der Stadt Meldorf nehmen. 

Wählbar ist, wer:
1. die Wählbarkeit zum Deutschen Bundestag besitzt; wählbar ist auch, wer die Staatsangehörigkeit eines übrigen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt.
2. am Wahltag das 27. Lebensjahr vollendet hat und im Falle der Wahl das 62. Lebensjahr nicht vollendet hat.

Bewerberinnen / Bewerber können ihr Interesse beim Gemeindewahlleiter oder bei den Vorständen der örtlichen Parteien und Wählervereinigungen bekunden. Derzeit stellen die Parteien CDU, SPD und FDP sowie die Wählervereinigung WMF die Fraktionen in der Stadtvertretung. Es wird auf die jeweiligen Internetseiten der Parteien verwiesen. 

Die Parteien und Wählervereinigungen haben gegenüber dem Gemeindewahlleiter das Vorschlagsrecht für eine Bewerberin / Bewerber. Einzelbewerber benötigen für die Interessensbekundung 95 Unterschriften wahlberechtigter Meldorfer Bürger. 

Vorstand und Fraktion der WMF 

Mitgliederversammlung am 23. Februar 2012

 

"Zwei Jahre mache ich auf jeden Fall noch!" versprach Waldemar Herzberg nach einstimmiger Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden während der Jahreshauptversammlung der WMF. Neue Beisitzerin wurde Kirsten Witt, neue Schriftführerin Jeannette Kühl. Als Kassenwart wurde Thomas Krohn bestätigt, neue Kassenprüferin wurde Wiebke Lüdtke. Danke, dass Ihr Euch für die WMF einsetzt! Danke auch an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Nicole Dethmann, Dirk Petersen und Reinhard Zander für Euer langjähriges Engagement! 

Waldemar Herzberg hätte zwar gern mehr Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im "Fontana" begrüßt, der guten Stimmung unter den Anwesenden tat das aber keinen Abbruch. Kurz und bündig ließ er die Themen, mit denen sich der Vorstand im vergangenen Jahr befasst hat, Revue passieren. Einige Dinge werden die WMF auch in diesem Jahr begleiten, zum Beispiel die "Bürgerbank". Nach einem erfolgreichen Start bei Hartmann-Moden und an der engen Zufahrt zum Einkaufszentrum an der Kampstraße ist sie z.Z. eingemottet. Der nächste "Brennpunkt", an dem sie aufgestellt wird, wird der Sportplatz sein. Dort soll die Bürgerbank auf bauliche Missstände aufmerksam machen und für möglichst viel Gesprächsstoff und Anregungen sorgen. 

Auch die 1. Ausgabe von "MELDORF. - Standpunkte und mehr ..." erfährt mit dieser Ausgabe eine überaus erfolgreiche Fortsetzung. Danke an die Autoren und Autorinnen, Anzeigenkunden und Sponsoren! Danke vor allem an Knut Rudloff, der als 2. Vorsitzender und "Chef vom Dienst" maßgeblich für das neue Format verantwortlich ist! 

Einen kritisch zurückblickenden "Bericht aus der Fraktion" gab Heinz Hell, der bis Ende des vergangenen Jahres Fraktionsvorsitzender der WMF war. Er rief dazu auf, sich in der politischen Arbeit auf 1 Thema zu konzentrieren, und zwar auf die Anbindung des Einkaufszentrums Kampstraße an die Innenstadt, eine unabdingbare Voraussetzung für die künftige Attraktivität der Einkaufsstadt Meldorf! 

Der neue, motivierte WMF-Vorstand (v.l.): Jeannette Kühl, Waldemar Herzberg, Markus Pycha, Kirsten Witt, Claudia Westphal, Wiebke Lüdtke, Thomas Krohn, Knut Rudloff.

 

   Text und Bild: Johanna Hell

Fraktionsführungswechsel

 

Wie lange angekündigt, hat Heinz Hell sein Amt als Fraktionsvorsitzender aufgrund seiner beruflichen Veränderung niedergelegt. Da von den jungen Kollegen in der Fraktion, die für dieses Amt infrage kommen, aus privaten oder beruflichen Gründen zurzeit keiner zur Verfügung steht, wurde eine Übergangslösung gefunden. 

Hans-Joachim Horn wurde auf der Sitzung am 5. Dezember 2011 zum Nachfolger gewählt. Zusammen mit dem stellvertretende Fraktionsvorsitzenden Jörg Westphal, der schwerpunktmäßig die administrativen Aufgaben der Fraktionsarbeit übernimmt, werden beide die Arbeit bis zum Ende dieser Wahlperiode fortführen. 

Mitgliederversammlung am 12. November 2010

 

Der Vorsitzende Waldemar Herzberg begrüßte 31 der 101 Mitglieder der WMF zur jährlichen Mitgliederversammlung. In seinem Rückblick machte er deutlich, dass die vor einem Jahr vollzogene Trennung von Vorsitz und Fraktionsführung eine gute Entscheidung war. Der 2. stellvertretende Vorsitzende Rolf Ackermann warb dafür, diese Trennung auch in der bisherigen gemeinsamen Fraktionsarbeit durchzuführen. Der Vorstand soll mit zusätzlichen Arbeitsgruppen zum Kreativzentrum umgebaut werden und die Fraktion kümmert sich ausschließlich um das durch kommunalpolitische Zwänge gekennzeichnete Tagesgeschäft.

Im Beisein der „Gründerväter“ Dr. Henning Ibs und Jens Glindemann wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Scholl, Rolf Ackermann und Peter Alexnat mit warmen Worten und einem Präsent verabschiedet. Jeweils einstimmig gewählt wurden: Knut Rudloff zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Markus Pycha zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden und Bernhard Freese zum Beisitzer.

Mit Knut Rudloff wird ein engagierter Meldorfer Geschäftsmann Vortandsmitglied, der noch bei der letzten Kommunalwahl für die F.D.P. antrat. Befragt nach seinen Beweggründen sagte Rudloff:„Für ihn sei sehr schnell klar geworden, dass die F.D.P. nicht nur auf Bundes- und Landesebene, sondern auch in der Kommunalpolitik nichts anderes als Klientelpolitik betreibe, und dies sein seine Sache nicht.“

Mit Markus Pycha zieht die nächste Generation in den Vorstand der WMF. Der 32-jährige Tura-Torwart ist vielen in Meldorf als Sportler bekannt. Seinen Schritt in die Kommunalpolitik begründete er wie folgt: „Es ist erschreckend wie viel gefährliches Halbwissen über kommunalpolitische Zusammenhänge vorherrsche, und daran wolle er etwas ändern.“

Mit Bernhard Freese wird der Vorstand durch den heimlichen „Bürgerbeauftragten“ der WMF komplettiert. Freese hat seit Jahren das Ohr am Bürger und trägt der Fraktion die großen und kleinen Bürgeranliegen beharrlich vor.

Mit seinem Bericht aus der Fraktion erläuterte abschließend deren Vorsitzender Heinz Hell den Mitgliedern die Fraktionsarbeit. Diese sei nach der Ämterfusion und dem Wegfall der eigenen Stadtverwaltung nicht einfacher sondern in Teilen eher frustrierend geworden. Motivierend sei hingegen immer noch, dass gegen die WMF-Fraktion fast nichts aber mit ihr vieles entschieden werden kann. – Die Meldorfer Kommunalpolitik ohne eine WMF-Fraktion in der Stadtvertretung sei für ihn derzeit sehr schwer vorstellbar.

Hans-Joachim Horn

Es tut sich was in Meldorf!

 

Ja, in der Fußgängerzone stehen einige Läden leer. Sicherlich ist das keine positive Entwicklung, aber sie ist auch nicht typisch für Meldorf, wie es einige Berufspessimisten gerne verbreiten. Ein Blick in andere Innenstädte verdeutlicht einen Trend, den wir weder aufhalten noch umkehren können. Die geplante Schließung des Katasteramtes ist leider auch außerhalb der Einflussnahme der Kommunalpolitik entschieden worden. Aber es gibt andere Projekte, die die Stadtvertreter gestalten können und dies geschieht in Meldorf erfreulicher Weise an vielen Stellen. 

  • Als erstes ist hier der unübersehbare Abriss und der folgende Neubau des Einkaufszentrums Kampstraße zu nennen. Bereits jetzt ist zu erkennen, dass die Innenstadt näher heranrückt und dass es sich um ein Zentrum innerhalb der Stadt handeln wird.

 

  • Die Neugestaltung der Fußgängerzone, ehemals PACT, ist in Vorbereitung und wird nun endlich in 2011 beginnen. Die Neugestaltung des Zingels und der Straße am Bahnhof sind in der Planung bereits weit voran geschritten.

 

  • Meldorfs Straßen werden kontinuierlich saniert, hier sind als positive Beispiele nur der Halkensberg und die Papenstraße zu nennen.

 

  • Vor den Toren der Stadt entstand unter großer Bürgerbeteiligung ein riesiges Solarfeld, das den Ruf Meldorfs als Solarstadt unterstreicht und in einigen Jahren Gewerbesteuer abwerfen wird.

 

  • Im "Thiessenpark" steht bereits das erste Gebäude für altersgerechtes Wohnen. Das ganze Projekt wird den Eingangsbereich zur Innenstadt prägen.

 

  • Das Meldorfer Hallenbad wird, dem Konjunkturpaket II sei Dank, in Millionenhöhe saniert und zukunftsfähig gemacht. Eine Maßnahme, um die uns viele Gemeinden und Städte beneiden.


Es tut sich also was in Meldorf, und daran sind die Stadtvertreter und bürgerlichen Mitglieder der der WMF-Fraktion erheblich beteiligt. So manche Entscheidung mag für sich gesehen nicht immer die ungeteilte Zustimmung der Bürger finden, wir laden Sie deshalb zu einem Dialog mit Ihren gewählten Vertretern der WMF ein. Wenden Sie sich an Ihren Stadtvertreter in Ihrem Wahlbezirk oder schreiben Sie an den Vorsitzenden der WMF Fraktion.

Mitgliederversammlung am 30. Oktober 2009

 

Auf der Versammlung am 30. Oktober wählten 27 der 105 Mitglieder der WMF Waldemar Herzberg zum neuen Vorsitzenden. Herzberg ist bürgerliches Mitglied im Bauausschuss und  nach Dr. Henning Ibs, Jens Glindemann und Heinz Hell der vierte Vorsitzende seit Gründung der WMF. In seiner kurzen Antrittsrede bedankte er sich für das einstimmige Vertrauen und versprach in der Tradition seiner Vorgänger die WMF zu lenken.

Heinz  Hell bedankte sich bei den Mitgliedern und Vorstandskollegen für die Zusammenarbeit, die in der letzten Zeit, dankt der Doppelfunktion Vorstand und Fraktion sowie beruflicher Veränderungen, leider oft ohne ihn stattfinden musste. Er spendierte deshalb die Getränke des Abends und bedankte sich bei dem Sponsor des kalten Büfetts, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Scholl stellte in seiner launigen Verabschiedung fest, dass Heinz Hell der WMF als Vorsitzender ein unverwechselbares Gesicht gegeben hat. Er brachte die vielen Wünsche per Transparent auf den Punkt, dem sich der neue Vorsitzende und die Mitglieder anschlossen: „Danke Heinz“.

Mit der Wahl von Waldemar Herzberg zum Vorsitzenden sind die beiden Spitzenfunktionen der WMF wieder von zwei Personen besetzt und beide Gremien sind personell wieder derart getrennt, dass im Vorstand kein Stadtvertreter mehr vertreten ist. Durch diesen Schritt zurück zu den Wurzeln der WMF wird sich die Arbeit der beiden Machzentren optimal ergänzen.

Ein guter Tag für Meldorf!

 

Nach langen Verhandlungen der Verwaltung und des politischen Ehrenamtes mit den Investoren, entschieden sich die zuständigen Fachausschüsse und die Stadtvertretung in dieser Woche mit großer Mehrheit für den Baubeginn des Einkaufszentrums Kampstraße. Die WMF sieht hierin einen großen Schritt in Richtung der zukünftigen Weiterentwicklung Meldorfs. 

Nachdem alle Bedenken hinsichtlich der Verträglichkeit mit der städtischen Rahmenplanung und der Städtebauförderung des Landes ausgeräumt sind, kann nun die Verwaltung zügig das Baurecht herstellen, so dass noch im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden kann. 

Die Übergabe an die Mieter Aldi, Edeka, Rossmann und weitere Mieter der vorhandenen Gebäude kann im vierten Quartal 2010 erfolgen.

Ein Wald für Meldorf! 

 

Wie der örtlichen Presse entnommen werden konnte, müssen die Investoren des Projektes im „Thiessenpark“ für ihre Baumfällaktion Ersatzpflanzungen leisten. Es handelt sich hierbei 72 kleine bzw.36 große Bäume, für die allerdings in Meldorf lt. Aussage der Verwaltung kein Platz sein soll. Den Vorschlag, diese in einem anderen Projekt eines Mitinvestors in Albersdorf anzupflanzen, haben alle Ausschussmitglieder, bei allem Verständnis für gemeinsames Handeln im Amt Mitteldithmarschen, rundweg abgelehnt. 

Die Bäume sollen zusammenhängend angepflanzt werden, also einen kleinen Wald ergeben. Vorschläge nimmt der Bürgermeister der Stadt Meldorf gerne entgegen. 

WMF aktuell

 

In einem Newsletter erläutert die WMF Sachverhalte, die Meldorf betreffen und unserer Ansicht nach in der regionalen Presse nur verkürzt dargestellt werden (können). Unser aktuelles Thema betrifft das geplante Einkaufszentrum Kampstraße und die Pact-Maßnahmen.

einkaufszentrum_kampstrasse.pdf
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Klausurtagung der WMF-Fraktion

 

Regelmäßige Fraktionssitzungen zum

kommunalpolitischen Tagesgeschäft

sind eine Sache. Die grundsätzliche

strategische Ausrichtung der Fraktion

für ein Jahr, ist eine andere. Traditionell

 diskutiert die Fraktion an einem anderen

Ort als dem Treffpunkt der Fraktionsitzung.

Im Januar fand die Klausurtagung in den

Räumen des BQM in Meldorf statt. Wir

bedanken uns an dieser Stelle für die

umfassende Bewirtung durch die Leiterin

der Küche und ihrem Personal.

Unter der Moderation von Peter Alexnat

diskutierten vierzehn Fraktionsmitglieder in

fünf Arbeitsgruppen über die Themen

"Jugendzentrum", "Jugendbeteiligung", "Kultur",

"Wirtschaft und Tourismus" und

"WMF intern/extern".

Die Ergebnisse werden im Laufe des Jahres

in die Fraktionsarbeit einfließen und in den

Fachausschüssen als Anträge den anderen

Fraktionen zur Diskussion vorgestellt.

 

Was "arbeitet" die WMF-Fraktion aktuell?

 

Standort Jugendzentrum 
Die jetzige Standort "Villa Wisch" ist in einem bedauerlichen baulichen Zustand. Eine Totalsanierung ist unausweichlich. Wir favorisieren den Kauf des ehemalig vom Finanzamt genutzten Gebäudes Jungfernstig 7. Dies sahen im Übrigen auch die befragten Jugendliche so. Die Verwaltung ist beauftragt, die Kosten zu ermitteln.

Beteiligung der Jugend am politischen Geschehen 
Diese unendliche Gechichte ist geprägt von Mißerfolgen und Enttäuschungen. Weder die von uns favorisierte "Projekt bezogegene Beteiligung" noch das von anderen gewünschte "Jugendparlament" haben bei den Angesprochenen Interesse hervorgerufen. Wir erarbeiten ein neues Konzept und werden dies in Kürze im Fachausschuss vorstellen.

Gewerbegebiet Kampstraße 
Als Unbeteiligter muss man glauben, das hier gar nichts vorangeht. Richtig ist jedoch, dass es regelmäßige Gesprächsrunden der Investoren mit der Verwaltung und dem Ehrenamt gibt. Das Ziel ist, die wirtschaftlichen Interessen der Investoren mit der städtebaulichen Rahmenplanung sowie mit den Vorgaben des Einzelhandelsgutachtens, in Übereinstimmung zu bringen. Für die WMF-Fraktion ist klar, dass die Gefährdung städtebaulicher Fördergelder durch das Projekt Gewerbegebiet Kampstraße auf keinen Fall gegeben sein darf.

Fördergelder aus Kiel

 

Wenn die Finanz- und Wirtschaftskrise überhaupt etwas Gutes hat, dann ist es für Meldorf die Tatsache, dass wir wieder in das Städtbauförderprogramm des Landes aufgenommen wurden. Noch im Sommer 2008 teilte man uns mit, dass aufgrund der angespannten Lage des Landeshaushaltes keine Fördermittel mehr ausgezahlt werden können. Die Verwaltung klärt nun noch mit dem Ministerium in Kiel die Verwendungsmodalitäten der Gelder für die geplanten Projekte. Wir wünschen an dieser Stelle den Initiatoren der PACT-Maßnahme viel Erfolg bei der baldigen Umsetzung des für die Meldorfer Weiterentwicklung so wichtigen Vorhabens.

WMF vor Ort

 

In unregelmäßigen Abständen besuchen Fraktionsmitglieder der WMF Institutionen, Unternehmen und Vereine in Meldorf. Hier der Bericht vom Besuch der VHS.

Die VHS, vertreten durch Frau Tiedemann, den Leiter Herrn Schoof sowie Herrn Sill, empfingen die WMF`ler  mit einem umfangreichen Ideenpaket. Es wurde sehr positiv aufgenommen, dass das politische Ehrenamt sich für die Arbeit der Volkshochschule interessiert. Grundsätzlich äußerte man sich, dass die Kurse der VHS besonders in den Bereichen Fort-/Weiterbildung und Gesundheit gut angenommen werden. Eine verbesserte technische Ausstattung (z.B. ein Beamer) wäre sehr wünschenswert. Weitere Maßnahmen sind wie folgt geplant:        

  • Fragebogenaktion mit den Dozenten
  • Schnupperkurse für Interessenten anbieten
  • Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum und der Bücherei verstärken
  • Übertragung von „Verwaltungsaufgaben „ an die VHS direkt
  • Presseberichterstattung intensivieren
  • Evtl. Einführung von Staffelgebühren für Kursangebot
  • eKontakt per e-mail zwischen VHS und Kursteilnehmern aufbauen

Die Grundidee der Optimierung der VHS-Arbeit lautet: Einführung des „Customer Relationship Management“ (CMR) zu deutsch: Kundenbeziehungsmanagement, d.h.: „die Beziehung zwischen Kursteilnehmern (Kunden) und der VHS sollen profitabel ausgebaut und langfristig erhalten bleiben; somit führt diese Maßnahme zur Erhöhung des ökonomischen Erfolgs“ (Verwaltungsdefinition). Um die Vielzahl der Maßnahmen auf den richtigen Weg zu bringen, wird die VHS ihren Ideenplan mit dem Bürgermeister und der Verwaltung sowie dem politischen Ehrenamt abstimmen.

Wir finden, dies ist ein gut „verzurrtes Paket“ um die VHS für ihre „Nutzer“ noch attraktiver zu machen. Die WMF bedankt sich auf diesem Weg ganz herzlich bei der VHS für den regen Gedankenaustausch. Wir wünschen weiterhin gute Ideen und viele „Neue“ Kursteilnehmer!

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