AKTUELLES

Das Meldorfer Schwimmbad

 

In letzter Zeit gab es immer wieder Artikel und Leserbriefe zum Thema Veränderungen im Meldorfer Schwimmbad. Leider fehlt es einigen Schreibern von Leserbriefen an fundierten Informationen zu den mehr als notwendigen Veränderungen, die anstehen. Dass es Menschen gibt, die aus Gerüchten Wahrheiten machen, ist hinlänglich gekannt. Ebenso, dass es Menschen gibt, die mit Veränderungen nicht so gut umgehen können. Dass es jedoch Aufwiegler gibt, die meinen, mit einer Unterschriftenaktion den von der Stadt Meldorf neu eingestellten Badebetriebsleiter „herausmobben“ zu können, geht allerdings zu weit!
 

Bei Veränderungen müssen selbstverständlich alle, die es betrifft, mitgenommen werden. Dazu gehört es, Gespräche zu führen. Leider ist das nicht in dem Umfang passiert, wie es hätte passieren müssen. Dieses ist nicht nur dem Umstand zu verdanken, dass Herr Zuch z.Zt. nur wenige Stunden im Meldorfer Schwimmbad arbeitet, vielmehr liegt es an der fehlenden Informationspolitik der Bürgermeisterin.

Schon längst hätte es eine Presseerklärung geben müssen. Richtige Informationen zu den anstehenden Veränderungen hätten die Bürger der Tagespresse oder beispielsweise einem Artikel auf der Startseite der Homepage der Stadt Meldorf entnehmen können. Stattdessen (und trotz Aufforderung der WMF) wurde dies versäumt und somit den Gerüchten der Nährboden nicht entzogen.

 

Auch am Freitag, den 05.07.2019 gab es wieder einen Artikel zum Thema Schwimmbad und eine Stellungnahme von Herrn Geschke, woraufhin unser Fraktionsmitglied Hans-Joachim Horn folgende Erklärung verfasst hat:

 

Zum Thema Schwimmbad                                                                                                           

Ja es ist richtig, das Fingerspitzengefühl bei der Ankündigung möglicher Veränderungen im Schwimmbadbetrieb war bei den verantwortlichen Akteuren alles andere als optimal. Nicht richtig ist allerdings, dass hinter verschlossenen Türen irgendetwas erarbeitet und beschlossen wurde und niemand will etwas im Schweinsgalopp umsetzen. Mein Geschichtsgedächtnis ist hinsichtlich der Sensibilität des Schwimmbades und des Freibades im Besonderen noch recht gut in Takt. Gerade die WMF war maßgebend an der reibungslosen Vertragsneugestaltung mit dem Freibadförderverein beteiligt und hat einen Beitrag zum weiteren Betrieb des Freibades geleistet. Es gibt ein Konzeptvorschlag des Badebetriebsleiters, nicht mehr und nicht weniger, es gibt keine fertigen Beschlüsse. Über diesen Konzeptvorschlag zu diskutieren lohnt sich, denn Tatsache ist, dass die Einnahmen des Schwimmbades, nicht zuletzt als Forderung der Kommunalaufsicht, verbessert werden müssen. Ganz wichtig ist an dieser Stelle, dass sich die Stadtvertretung einstimmig für den Erhalt des Schwimmbades ausgesprochen hat und dass das jährliche Defizit von ca. 500.000,- Euro in keiner Weise in Frage gestellt wird. Ich hoffe sehr, dass z.B. Unterschriftenaktionen gegen den Badebetriebsleiter sich nicht wiederholen und ich bin sehr sicher, dass die Kommunikation verbessert wird und dass es am Ende Vereinbarungen hinsichtlich der Nutzung geben wird, die von allen getragen werden können.

Hans-Joachim Horn

 

 

Jeanette Kühl
Vorsitzende der WMF

 

Bezahlbarer Wohnraum

 

Der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum unterhalb der Marktmiete ist auch in Meldorf vorhanden. Kaltmieten von bis zu 10,- Euro/m² sind für Alleinerziehende oder Rentner mit einer Bruttodurchschnittsrente von 1.300,- Euro nicht bezahlbar.

 

Die SPD wollte dieses Problem mit einer Quote von 40% sozialem Wohnungsbau auf neu zu schaffenden Wohnraum lösen. Wir halten dies für keinen Beitrag zur Lösung, sondern es wird mögliche Investoren eher abschrecken. Der vorgelegte Antrag wurde deshalb von den Mitgliedern der WMF im Bauausschuss abgelehnt und stattdessen ein Arbeitsauftrag an die Bürgermeisterin beantragt.

 

Gemäß diesem Antrag möge die Bürgermeisterin mit der örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft aber auch mit anderen Interessenten Gespräche führen, um Möglichkeiten einer Kooperation auszuloten. Hierbei geht es darum, dass die Stadt sich federführend um die Schaffung von sozialverträglichem Wohnraum kümmert. Die Bürgermeisterin soll die Ergebnisse dieser Gespräche dem Bauausschuss präsentieren, um dann weitere konkrete Vorgehensweisen zu beschließen.

 

Dieser Antrag erhielt bis auf den Vertreter der FDP eine breite Mehrheit.

 

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